Angesichts einer immer älter werden Gesellschaft beklagen Wissenschaftler
wie Sozialpolitiker den "Untergang" der Familie und
zeichnen
Horrorszenarien
einer "vollmobilen Singlegesellschaft". Vor diesem Hintergrund
problematisiert der Vortrag den normativen Charakter
des kulturellen
Leitbildes "Familie" und fragt nach neuen Ansätzen
für die Wissenschaft:
Hat
die Familie wirklich ausgedient? Oder ist es ein bestimmtes
Familienideal,
das dem Zahn der Zeit nicht mehr standhält? Wie
könnte eine
volkskundlich-ethnologische Familienforschung unter
veränderten
gesellschaftlichen Bedingungen aussehen? Was könnte
sie leisten?