Ein Projekt am "Zentrum Geisteswissenschaften in der digitalen Welt"

Das späte Mittelalter (1200-1520) ist eine Zeit, die bis heute die Phantasie der Menschen beflügelt und die das populäre Bild vom Mittelalter entscheidend bestimmt. Nicht erst seit Johan Huizingas "Herbst des Mittelalters" (1919/1941) hat sich auch die Forschung immer wieder intensiv dieser Epoche zugewandt, für die viele Quellen noch nicht hinreichend erschlossen sind. Auf diesen Seiten sollen einige Netzangebote zum späten Mittelalter gebündelt werden.

"Als die Welt noch ein halbes Jahrtausend jünger war, hatten alle Geschehnisse im Leben der Menschen viel schärfer umrissene äußere Formen als heute. Zwischen Leid und Freude, zwischen Unheil und Glück schien der Abstand größer als für uns; alles, was man erlebte, hatte noch jenen Grad von Unmittelbarkeit und Ausschließlichkeit, den die Freude und das Leid im Gemüt der Kinder heute noch besitzen ..." (Johan Huizinga)