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Mord durch Hunger: "Wilde Euthanasie" und "Aktion Brandt" am Steinhof in der NS-Zeit


Vortrag im Rahmen des Symposions "Zur Geschichte der NS-Euthanasie in Wien", Mai 2000.

Mehr als 3.500 Menschen fielen im Zeitraum 1942 bis 1945 der "wilden Euthanasie" am Steinhof zum Opfer, von 1938 an gerechnet beträgt die Zahl der NS-Opfer über 4.300.

DÖW-Mitarbeiter Peter Schwarz recherchiert zum Dissertationsthema "Wilde Euthanasie" und "Aktion Brandt" in der Wagner von Jauregg Heil- und Pflegeanstalt der Stadt Wien (Am Steinhof) 1941-1945, mit dem die dezentralen Anstaltsmorde nach dem offiziellen Stopp der Erwachseneneuthanasie "Aktion T4" und insbesondere das so genannte "Hungersterben" am Steinhof aufgehellt werden sollen.

Kugel Recherchen und Quellenlage
Kugel Begriffsdiskussion: "Wilde Euthanasie" versus "Aktion Brandt"
Kugel "Wilde Euthanasie" am Steinhof
Kugel Die "Aktion Brandt" am Steinhof
Kugel Der München-Gladbach Transport
Kugel Anmerkungen


Anhang:
Kugel "Aktion-Brandt"-Transporte in die Heil- und Pflegeanstalt Am Steinhof (Übersicht)
Kugel Tabelle 1: Sterblichkeitsrate in der Heil- und Pflegeanstalt Am Steinhof 1935-1948, 1952, 1962
Kugel Tabelle 2: Finanzgebahrung der Gemeinde Wien (ordentlicher Haushalt): Einnahmen und Ausgaben Budgetposten: Heil- und Pflegeanstalten 1938-1947
Kugel Tabelle 3: Sterbefälle in der Heil- und Pflegeanstalt Am Steinhof 1942-1945: Verteilung nach Monaten

Kugel Tabelle 4: NS-Opfer am Steinhof (ohne Opfer der Aktion "T4")
Berechnungsmethode nach Heinz Faulstich