Mahnmale
Memorials

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Sammellager Fruchtschuppen C

Erinnerungstafel an der Baakenbrücke in der Nähe des ehemaligen Fruchtschuppens C
2001 initiiert durch die Schülerin Viviane Wünsche


Hamburger Versuche des Erinnerns an die Deportationen zwischen 1940 und 1945 vom ehemaligen Hannoverschen Bahnhof

2005 erste Erinnerungstafel am Lohseplatz, ehemaliger Hannoverscher Bahnhof

2006 zweite Erinnerungstafel am Lohseplatz, ehemaliger Hannoverscher Bahnhof

2007 dritte Erinnerungstafel am Lohseplatz, ehemaliger Hannoverscher Bahnhof

2007 dritte Erinnerungstafel am Lohseplatz, ehemaliger Hannoverscher Bahnhof


Ehemalige Polizeiwache Nöldekestraße in Hamburg-Harburg

Erinnerungstafel an der Polizeiwache Nöldeckestraße in Harburg. Von dort wurden die Harburger Sinti zum Sammellager Fruchtschuppen C gebracht und anschließend vom Hannoverschen Bahnhof deportiert.
Regionale Initiative 1986


Stolpersteine

Stolperstein zur Erinnerung an Else Schmidt, Mutter von fünf Kindern. Sie und ihre Kinder wurden nach Auschwitz deportiert. Die jüngste und die älteste Tocher überlebten das Konzentrationslager.

Stolperstein zur Erinnerung an Johann "Rukeli" Trollmann. Der Hamburger Sportclub BC Hanseat veranlasste die Stolpersteinlegung zu Ehren und zum Andenken an Trollmann vor dem Gebäude der "Roten Flora" in Hamburg-St.Pauli, wo er gekämpft hat. Der deutsche Meister der Berufsboxer im Halbschwergewicht von 1933 wurde als Sinto aus rassistischen Gründen von den Nationalsozialisten diskriminiert, verfolgt, 1942 in das Konzentrationslager Neuengamme bei Hamburg verschleppt und 1944 ermordet.


Geplanter Denkmal- und Unterlagenbereich

Der Bahnhof wurde auf der Grasbrookinsel 1872 als Venloer Bahnhof gebaut. Eine Streckenführung von hier bis nach Paris war geplant. Ab 1906 wurde er Güterbahnhof. In der NS-Zeit wurden in 17 Transporten über 7000 Personen von hier in den Tod geschickt.

Im 2. Weltkrieg weitgehend zerstört, wurde das Areal schließlich Hauptgüterbahnhof von Hamburg. 1955 wurden die Portalreste abgerissen, einige Güterschuppen sind erhalten, noch Anfang letzten Jahres wurden die letzten Gleise entfernt.

In Hamburg hing Jahrzehnte lang eine Art Grauschleier über den Tatsachen der Deportationen. Bei der Entwicklung des Masterplanes für die Hafencity war diese Vergangenheit kein Thema.

Im Gegenteil. So konnte man im Hamburger Abendblatt lesen: "Das Areal auf der Ostseite des Magdeburger Hafens ist Thema umfangreicher Planungen über die Zukunft des Lohseparks als zentrale Grünachse der Hafencity. Dabei konkurrieren unterschiedliche Interessen: es gibt auch die Idee, für das Gelände einen chinesischen Garten anzulegen, Reverenz an Hamburgs enge Wirtschaftsbeziehungen nach Fernost." Erst in allerletzter Zeit ist die Bedeutung des Ortes stärker ins Bewusstsein, auch der Stadt, geraten und die augenblicklichen Diskussionen betreffen die Frage, wie Hamburg sich an diesem Ort seiner lange verdrängten Vergangenheit stellen kann und soll.

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Hannoversher Station was originally built on the Grasbrook Island in 1872 as Venloer Station. It was planned to connect Hamburg with Paris. In 1906 it became a goods station. During the National Socialist period 17 transports, with over 7,000 individuals, departed from here to their deaths in Eastern Europe.

It was almost completely destroyed during World War II. It then became Hamburg's central goods station. In 1955 the imposing entrance was demolished. Some goods sheds remained. In 2008 the last railway lines were removed.

The significance of Hannoverscher Station as the Hamburg deportation station remained forgotten for six decades. Initially this historical place received no consideration in the development of the master plan for the HafenCity in which it is located.

On the contrary. The Hamburger Abendblatt newspaper reported: "The area to the east of the Magdeburger harbour is a topic of extensive planning regarding the future of Lohse Park, as central park area of the HafenCity. There are competing interests: there is a proposal to establish a Chinese garden in reference to Hamburg close trade relations with the Far East." Only at the last moment did the HafenCity and the Hamburg authorities recognise the historical significance of the area. The debate is now how Hamburg intends to come to terms with its long repressed past regarding this area.

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The commemotative area will include a documentation centre (red) with memorial (yellow) together with a station platform (blue) that will connect the heritage-protected area (brown) with Loseplatz.


Wesenliche Aspekte zur Gestaltung von Lern- und Gedenkorten
Guidelines essential to the constitution of the memorial site and documentation area