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Institut für Romanistik | ![]() |
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Darstellung des Instituts für Romanistik
Zur Geschichte des Instituts für Romanistik Historisch gesehen reicht die romanistische Arbeit in Hamburg in die Zeit vor der Gründung der Universität (1919) zurück. Das "Seminar für Romanische Sprachen und Kultur" wurde 1911 als Einrichtung des ehemaligen Kolonialinstituts von Prof. Dr. Bernhard Schädel gegründet. Parallel dazu wurde 1917 ebenfalls von Bernhard Schädel das "Ibero-amerikanische Institut" gegründet. Beide Institute hatten eine starke kulturpolitische Zielsetzung, die auch nach Eingliederung in die Hamburger Universität zunächst beibehalten wurde. Organisationsstruktur und Besonderheiten der Romanistik in Hamburg Das heutige Institut für Romanistik vereint seit 1946 die ursprünglich getrennten Institute unter einer gemeinsamen Geschäftsführung, aber mit getrennten Bibliotheken: Eine Hamburger Besonderheit - im Hinblick auf die Lehramtsstudiengänge - ist die Tatsache, dass die Fachdidaktik in den Schulfächern Französisch und Spanisch dem Fachbereich Erziehungswissenschaft (FB 06) zugeordnet ist. Anders als an vielen kleineren Universitäten gibt es in Hamburg kein Fach "Romanistik", sondern - als Ergebnis der großen Studienreform in den achtziger Jahren - die Fächergruppe "Romanische Philologie". Zulassungsrechtlich bestehen zwei Lehreinheiten: Französisch/Italienisch und Spanisch/Portugiesisch. Sie umfassen die Hauptfächer Französisch, Italienisch, Spanisch und Portugiesisch sowie das Nebenfach Katalanisch, die sich jeweils in die Fachrichtungen Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Sprachpraxis untergliedern. In den zum Wintersemester 2005/06 eingeführten Bachelor- und den im Sommersemester 2011 auslaufenden Magisterstudiengängen können die Fachrichtungen Sprachwissenschaft und Literaturwissenschaft schwerpunktmäßig im Hauptfach oder eigenständig in den Nebenfächern studiert werden (Im Nebenfach Katalanisch nur Sprachwissenschaft). Seit dem Wintersemester 2007/08 werden auch die Lehramtsstudiengänge als Bachelor-Studiengänge angeboten. Die sich daran anschließenden Master of Educaton-Studiengänge starten mit dem Wintersemester 2010/11 Im Wintersemester 2008/2009 wurden die Masterstudiengänge Romanische Literaturen (Master of Arts) und Romanistische Linguistik (Master of Arts) eingeführt. Das Lehrangebot wird für folgende Studiengänge bereitgestellt:
Gegenstände der Fächer sind die genannten Sprachen und ihre Literaturen in den mündlichen und schriftlichen Erscheinungsformen in den romanischsprachigen Ländern. Sie werden nach Inhalten, Formen und Funktionen sowie in ihren Beziehungen zu anderen Sprachen, Literaturen und Kulturen untersucht. Zu den Gegenstandsbereichen der Fächer können ferner auch gemischte mediale Kommunikationsformen gehören, in denen die sprachliche Kommunikation einen Teilaspekt darstellt. Weiterhin beteiligt sich das Institut für Romanistik an dem fachbereichsübergreifenden, interdisziplinären regionalwissenschaftlichen Teilstudiengang "Lateinamerikastudien" und an dem institutsübergreifenden Nebenfachstudiengang "Medienkultur" des Fachbereichs Sprache, Literatur, Medien (SLM I).
Hinweis: Diese Informationen wurden dem Evaluationsbericht über die Fächer der Romanischen Philologie, Universität Hamburg 1998 (unveröffentlicht) entnommen und aktualisiert. Ein besonderer Dank gilt Nils Eigenwald. |
| Impressum | Letzte Änderung: 12.10.2010 ha |