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Johannes Thomas

Trauernde besser verstehen

- "TRAUER NACH SUIZID" -
 

Die einsame Verzweiflung der Angehörigen
nach einer Selbsttötung:

Der schmerzhafte Verlust,
            die unausbleiblichen Schuldgefühle,
                        die Vorurteile der anderen,
                                    die vielen Besserwisser!
? Und wie können wir, die Mitmenschen, ?
? die Betroffenen in ihrer Not akzeptieren ?
 
  Eine Website im Auftrag der
Selbsthilfegruppe TRAUER nach SUIZID / Bamberg


Worum es uns geht


 



 
 
 
  Die Situation --
Jährlich stürzen mehrere zig-tausend Menschen in Deutschland in tiefste Trauer, weil ein nahestehender Mensch selbst seinem Leben ein Ende gesetzt hat. 
 

Bekannte Fragen --

Zwei Fragen beherrschen die allgemeine Wahrnehmung beim Thema "Suizid":

  • "Warum machen so viele Menschen selbst Schluß mit ihrem Leben?" 

  • Es sind mehr als 12.000 jährlich in Deutschland. 
    Warum ?
     
  • "Wie können Verzweifelte für das Leben gerettet werden?" 
Zahlreich sind die Stellen und Initiativen, die diesen Fragen nachgehen. Sie engagieren sich
-- für langfristige Suizidprävention und 
-- für spontane Krisenintervention.
 
 
Überhörte Fragen

Zwei Fragen werden von der Öffentlichkeit übergangen. Aber sie sind für Zehntausende Trauernder lebenswichtig:

  • Wie können Angehörige weiterleben, wenn ihr liebster Mensch nicht weiterleben wollte? 
Über Jahre hin sind solche Menschen oft vom Leid gezeichnet. 
  • Wie sollen die Mitmenschen sich verhalten -

  • - die Nachbarn. Freunde, Kollegen - ?
Ihre eigene Angst vor dem Thema "Selbst- Mord", Ungeduld, Schuldvorwürfe, gute Ratschläge können den Trauernden das Leben noch mehr zur Qual machen.
 
 
Wer weiß von solcher Not?

Es gibt Selbsthilfegruppen für trauernde Angehörige nach Selbsttötungen, aber ...

  • wer kennt ihre Adresse? 
  • wer weiß, wie es da zugeht? 
  • und wer nimmt den Betroffenen die Angst, wieder unter Leute zu gehen? 
 
 
Die Selbsthilfegruppe 
TRAUER nach SUIZID / Bamberg 

- und Menschen, die sie unterstützen - 
arbeitet daran, Trauernden nach Selbsttötungen so beizustehen, wie wir selbst es durch die Gruppe erfahren haben ...

     
  • daß die Not solcher Trauer im Lande mit wachen Augen wahrgenommen wird, 
  • daß Vorurteile und Tabuängste um das Thema "Suizid" abgebaut und daß Ausgrenzungen widerstanden wird, 
  • daß ein Klima der Offenheit und des Verstehens entsteht,
  • daß ein Netz der Hilfsbereitschaft und Selbsthilfe über das ganze Land geknüpft wird ("Vernetzung") 
  • und daß Trauernde in der Nähe einen Ort finden, wo sie Verständnis, Trost, Beratung  und Hilfen zu neuem Lebensmut finden
 
 
Das Tabu-Thema "Selbstmord" . . .
  • macht  viele neugierig, 
  • läßt Getuschel entstehen, 
  • weckt Angst und Vorurteile, 
  • braucht gute Information und unser behutsames Gespräch, damit die Trauernden nicht noch mehr verletzt werden. 
 
       

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