Das virtuelle Hamburgische Urkundenbuch
Ein Projekt der Arbeitsstelle für die digitale Edition mittelalterlicher Quellen /
des Zentrums "Geisteswissenschaften in der digitalen Welt" an der Universität Hamburg
in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg

Regesten zu 1522

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© Jürgen Sarnowsky, Hamburg (2001-2009)
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1522 September 2.
Urkunde über die Vereinigung der hamburgischen Kirchspiele St. Petri, St. Nikolai, St. Jacobi und St. Katherinen zur Abwehr von Übergriffen und Unrecht seitens der geistlichen Obrigkeit. Der geistlichen Obrigkeit wird vorgeworfen, Bürger sowohl in geistlichen als auch in weltlichen Belangen zu bedrängen oder zu verunglimpfen und die Pfarrer an den Kirchspielskirchen nach eigenem Gutdünken ein- und abzusetzen. Zudem verlange der Weihbischof unziemliche Gebühren für das Weihen der Kirchen, Kapellen und Kirchhöfe. Aus den genannten Gründen beschließen die Kirchspiele ein gemeinsames Vorgehen gegen die geistliche Obrigkeit, um weitere Vorfälle abzuwehren.

1522 November 21.
Bürgermeister und Rat Hamburgs an den Rat Lübecks: waren zu Verhandlungen in Lübeck bereit, müssen jedoch absagen; der Sekretär Johann Wetke wird die Gründe und die Meinung des Rats mündlich vortragen.


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