Das virtuelle Hamburgische Urkundenbuch
Ein Projekt der Arbeitsstelle für die digitale Edition mittelalterlicher Quellen /
des Zentrums "Geisteswissenschaften in der digitalen Welt" an der Universität Hamburg
in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg

Regesten zu 1470

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© Jürgen Sarnowsky, Hamburg (2001-2009)
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1470 Juli 26.
Zeugnis über die Schlichtung eines gewalttätigen Ehestreits.
Die von ihrem Mann Hans Weghedorne misshandelte Ehefrau Metken floh in das Haus ihres Vaters. Der Vater, Engelken van Hamme, bemühte sich daraufhin um eine Anklage des Ehemanns seiner Tochter vor dem Rat der Stadt. Hierzu kam es aber nicht, da sich Verwandte beider Parteien darum bemühten, die gewalttätigen Streitigkeiten zwischen Hans Weghedorn und seiner Frau, vertreten durch ihren Vater, in gemeinsamen Beratungen zu schlichten. Als Ergebnis dieser Schlichtung werden größtenteils dem Ehemann, aber auch seiner Frau, eine Reihe von Verhaltensregeln auferlegt. Diese sollen, unter Androhung von Konsequenzen, den Frieden in der Ehe wieder herstellen und bewahren. Über diesen Vorgang wird ein Zerter angefertigt, der in drei Teile geschnitten wird und von dem Engelken van Hamme, Dyderyke Allenhusen und Hans Weghedorne je einen Teil erhalten.

1470 Dezember 4.
Der Rat von Lüneburg macht bekannt, dass er einen Streit zwischen dem Rat von Hamburg und den Brüdern Ordghys und Roleff von Hodemberg geschlichtet hat.


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