Das virtuelle Hamburgische Urkundenbuch
Ein Projekt der Arbeitsstelle für die digitale Edition mittelalterlicher Quellen /
des Zentrums "Geisteswissenschaften in der digitalen Welt" an der Universität Hamburg
in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg

Regesten zu 1447

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© Jürgen Sarnowsky, Hamburg (2001-2009)
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1447 Januar 5.
Otto (II.), Graf von Schauenburg und Holstein(-Pinneberg), macht bekannt, dass er Bürgermeister und Gemeinde der Stadt Hamburg angesichts der Flutschäden in Billwerder, Ochsenwerder und Moorwerder den Deichbau erlaubt hat; sie dürfen den vom Grafen und seinen Vorfahren verpfändeten Besitz nutzen und den Einwohnern des Gebiets ein angemessenes Recht setzen; das Land wird Hamburg auf 50 Jahre überlassen, ein Rückkauf der Rechte ist solange ausgeschlossen.

1447 Januar 22.
Gründung der bruwerknechte broederschafft. Lüthke van Ermessen und Johann van den Hagen begründen eine broederschafft mit den Brauerknechten in Hamburg; die Älterleute verfassen Regeln und Satzung der bruwerknechte broederschafft.

1447 April 1.
Vidimus des Hamburger Domkapitels (Dekan Johannes) einer von Bürgermeister und Rat Hamburgs vorgelegten Urkunde Graf Ottos I. von Schauenburg und Holstein von 1371 Januar 13, in der dieser den Einwohnern von Ochsenwerder und Moorwerder den Deichbau erlaubt, aber die Anlage von Befestigungen und Verpfändungen (an die Kirche) verbietet; die Werder sollen zusammen bleiben; für jeden Morgen bewirtschafteten Landes soll ein Schilling gezahlt werden.

1447 September 2.
Das Domkapitel bestätigt die Vikariestiftung des Heinrich Köting an S. Jacobi. Die Vikarie S. Anthonius wird mit 30 m. lübisch Rente jährlich ausgestattet, auf zwei Grundstücken; davon werden jeweils Teile der Abgaben (20 von 25 m., 10 von 40 m.) als Ausstattung eingesetzt.

1447 September 2.
Der Dekan des Hamburger Domkapitels, Johannes Bennyn, bezeugt eine Verhandlung über die Rechte des Klosters Harvestehude in Georgswerder und Finkenwerder; Aussagen der Zeugen.


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