Das virtuelle Hamburgische Urkundenbuch
Ein Projekt der Arbeitsstelle für die digitale Edition mittelalterlicher Quellen /
des Zentrums "Geisteswissenschaften in der digitalen Welt" an der Universität Hamburg
in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg

Regesten zu 1432

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© Jürgen Sarnowsky, Hamburg (2001-2009)
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1432 Mai 8.
Hamburg an Kampen: antwortet auf die Anfrage nach dem Verbleib eines nach Hamburg ausgegangenen Schiffes, dass der ostfriesische Häuptling Sibet von Sybedesborch etliche Vitalienbrüder auf See ausgerüstet hat; diese nahmen drei Schiffe, unter anderem das vermisste Schiff des Schiffers Bruningh Wilmessen, das sie bemannten; als sie aber von Hamburger Schiffen bedrängt wurden, schafften die Vitalienbrüder eilig aus Brunings Schiff Segel, Takel, Taue und viele Güter in das eigene hinüber und flohen, so dass die Hamburger das Schiff am Morgen verlassen in der offenen See vor Anker vorfanden und es mit Hilfe einer bardsen (Lastschiff) nach Hamburg brachten; da Junker Sibet deshalb vom Hamburger Rat 1200 rheinische Gulden verlangt, weil das Schiff von seinen Leuten seinen erklärten Feinden abgenommen sei, und auch die Hamburger, die das Schiff wieder erbeutet haben, Ansprüche erheben, müssen Schiff und Güter solange in Hamburgs Verwahrung bleiben, bis die Sachlage geklärt ist.


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