Das virtuelle Hamburgische Urkundenbuch
Ein Projekt der Arbeitsstelle für die digitale Edition mittelalterlicher Quellen /
des Zentrums "Geisteswissenschaften in der digitalen Welt" an der Universität Hamburg
in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg

Regesten zu 1354

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© Jürgen Sarnowsky, Hamburg (2001-2009)
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1354 Januar 3.
König Karl IV an König Waldemar IV. und die Erzbischöfe von Bremen und Magdeburg, die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg, Sachsen und Mecklenburg, die Grafen von Holstein und andere Freiherren und Adlige der Kirchenprovinzen Magdeburg und Bremen: wiederholt unter Bezugnahme auf das vom König geführte weltliche Schwert die Vorwürfe gegen die Hamburger wegen der Statuten gegen die Kleriker und der Übergriffe auf die kirchlichen Besitzungen, verweist auf die kirchlichen Urteile und die Exkommunikation und fordert nach Prüfung der Vorwürfe zum Vorgehen gegen Bürgermeister, Rat und Bürgerschaft Hamburgs durch den weltlichen Arm auf.

1354 Februar 13.
Papst Innozenz VI. nimmt zu den Hamburger Reliquien der hl. Lanze und den Nägeln (!) sowie den zu ihren Ehren begangenen Festtagen Stellung.

1354 Mai 3.
Der Rat der Stadt Lüneburg beurkundet, dass sein Mitglied Ludolf Vintlo dem Hamburger Bürger Hinrich Kriger im Tausch für einen halben Sülzweg in der Lüneburger Saline aus dieser einen halben Wispel Salzrente überlassen habe.

1354 Dezember 04.
Das Hamburger Domkapitel errichtet aus den Vermächtnissen des verstorbenen Hamburger Bürgers Friedrich Rode eine Vikarie am St.-Gangulf-Altar in der St.-Katharinen-Kirche in Hamburg und überträgt sie dem Priester Nikolaus von Uelzen. Das Patronatsrecht erhalten die Hamburger Bürger Nikolaus und Godekin Rode.

1354 Dezember 7.
Das Hamburger Domkapitel verfügt über die Einkünfte aus Zarnewenz entsprechend den für deren Ankauf eingesetzten Geldern für Seelstiftungen und Memorien.


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