Das virtuelle Hamburgische Urkundenbuch
Ein Projekt der Arbeitsstelle für die digitale Edition mittelalterlicher Quellen /
des Zentrums "Geisteswissenschaften in der digitalen Welt" an der Universität Hamburg
in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg

Regesten zu 1353

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© Jürgen Sarnowsky, Hamburg (2001-2009)
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1353 Januar 06.
Eintrag zur Gütertrennung zwischen Konrad genannt de Stadis, seiner Mutter Abele und seinem Stiefvater, dem Schneider Bernhard Gronow: Bernhard erhält das Haus von Konrads Vater, des Schneiders Nikolaus Ver Grethenson, als Mitgift Abeles. Dagegen wird Konrad nach Erreichen der Volljährigkeit mit 20 m. Pfennigen ausbezahlt.

1353 Juni 19.
Johannes von Campe, Propst der Hamburger Kirche, der Bremer Diözese und Kanonikus der Schweriner Kirche, begünstigt in seinem Testament die Schweriner und die Gustrower Kirche, sowie seinen Onkel Luderus von Campe, Kanonikus der Gustrower Kirche. Er verfügt, daß von ihm gestiftete Kerzen zu bestimmten Messen brennen sollen. Als Zeugen setzt Johannes von Campe ein: Luderus von Campe, Dekan Werner, Hinrich Witten, Hermann Helt, Kanonikus Johannes Greseken, Sifrid Latecop und Conrad Bishorst, Kanoniki der Hamburger Kirche sowie Hermann von Wickede. Als Notar: Hermann Wincembergh.

1353 August 25.
Herzog Wilhelm von Braunschweig und Lüneburg unterrichtet Papst Innozenz VI. darüber, dass entgegen den Behauptungen, die das Hamburger Domkapitel im päpstlichen Konsistorium vorgebracht haben soll, die Ratsherren und Bürger Hamburgs allgemein als ehrbare Bürger, gesetzestreue Kaufleute und rechtgläubige Christen angesehen würden und dass ein zwischen den Streitenden geschlossener Vergleich öffentlich bekannt sei.

1353 September 21.
Otto Mildehovet verkauft für 20 Mark Hamburger Münze seinen Zehnten von verschiedenen Äckern in dem Kirchspiel Allermöhe an das Kapitel in Hamburg.

1353 Oktober 31.
Bischof Volrad von Ratzeburg verkauft das Dorf Zarnewenz an das Kapitel in Hamburg.


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