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© Jürgen Sarnowsky, Hamburg (2001-2009) |
1351 Januar 1.
Erzbischof Gottfried von Bremen erklärt, dass eine angeblich vorhandene
Urkunde, in der er ohne die Zustimmung des Hamburger Domkapitels dem Hamburger
Rat gestatte, innerhalb der Stadt eine neue Kapelle zu errichten, erschlichen
und ungültig sei.
1351 Juni 12.
Die Vettern Bertold und Alverich Lappe, Sohn des Ritters Hinrich, verpflichten
sich für ein Jahr, alle die Elbe befahrenden Hamburger Bürger
und Kaufleute anderer Orte, die Dänen ausgenommen, vor Raub zu schützen.
[ca. 1351 Juni 24].
Notiz über einen Rentenkauf des Hamburger Rats: 50 m. Pfennige jährlich
gegen eine Anleihe von 750 m. Pfennige von Hinrich Hoop.
1351 Juni 24.
Notiz über einen Rentenkauf des Hamburger Rats: 20 m. Pfennige jährlich
gegen eine Anleihe von 300 m. Pfennige von Ludolf, dem noch minderjährigen
Sohn des Johannes Elsterslo. Die Rückerstattung darf - auch bei einer
Bitte seiner Verwandten - nur an Ludolf persönlich erfolgen, nach
Vollendung seines 20. Lebensjahrs und mit Zustimmung des Hamburger Rats.
1351 September 1.
Die deutschen Kaufleute zu Brügge an Hamburg: berichten über
die Beraubung eines Greifswalder Schiffes durch Engländer, über
die Verurteilung eines derselben zu Sluys und über falsche bei dem
König von England erhobene Anklagen; beschweren sich über Brügge,
das ihnen ein Zeugnis in der genannten Sache verweigert und ihnen ihr Verlangen
nach einem eigenen Waagehaus abgeschlagen hat; melden ihren Beschluss, den
Stapel nach Aardenburg oder Antwerpen zu verlegen.