Das virtuelle Hamburgische Urkundenbuch
Ein Projekt der Arbeitsstelle für die digitale Edition mittelalterlicher Quellen /
des Zentrums "Geisteswissenschaften in der digitalen Welt" an der Universität Hamburg
in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg

1370.11.25.Ueb.

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© Jürgen Sarnowsky, Hamburg (2001-2009)
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Wissentlich sei allen, die diesen Brief hören lesen oder sehen,

dass ich Marquart Kovot ein Knappe bekenne und bezeuge offenbar in dieser Schrift, dass ich mit Rat und Zustimmung meiner rechten Erben übertragen habe dem frommen Mann Johann von Wedel, Bürger zu Hamburg, und seinen Brüdern und seinen rechten Erben die Wiese, die gelegen ist bei dem Dorf zu Holm in dem Kirchspiel zu Wedel, für 40 Mark Hamburger Pfennige, die mir schon bezahlt und in meinen Nutz gekommen sind, zu sechs Jahren, das ich innerhalb der sechs Jahre nicht lösen soll oder einer meiner Freunde (Verwandten) von meiner wegen.

Nach den sechs Jahren so kann ich oder meine rechten Erben das Gut lösen zu allen St. Peters Tagen Ad Cathedram (Febr. 22). Das gelobe ich Marquard vorgeschrieben mit meinen Mitgelobern Johann Kovot und Hinrich Kulen dem vorgeschriebenen Johann von Wedel und seinen Brüdern und Henneke Reder aus Holm und seinen rechten Erben und verspreche das mit einer gemeinsamen Hand fest einzuhalten ohne irgendeine Arglist.

Damit dies wahr und fest sei, so haben wir die vorgeschriebenen Marquard und Johan Kovot und Hinrich Kule unsere Siegel gehängt an diesen gegenwärtigen Brief.

Gegeben Hamburg im Jahre des Herrn 1370 am heiligen Tag der seligen Katherina, der ruhmreichen Jungfrau.



Vorlage der Übersetzung: die Urkunde von 1370 November 25 / erste Anlage 05.03.2006 Jürgen Sarnowsky / letzte Bearbeitung 03.01.2009 /
für Rückfragen:
Juergen.Sarnowsky@uni-hamburg.de (Jürgen Sarnowsky)

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