Das virtuelle Hamburgische Urkundenbuch
Ein Projekt der Arbeitsstelle für die digitale Edition mittelalterlicher Quellen /
des Zentrums "Geisteswissenschaften in der digitalen Welt" an der Universität Hamburg
in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg

1352.05.01.

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© Jürgen Sarnowsky, Hamburg (2001-2008)
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1352 Mai 01. Hamburg.
Regest: Die Grafen Heinrich und Nikolaus von Holstein verkaufen an Friedrich Hama, Bürger zu Hamburg, für 120 Mark 10 Mark jährlich aus ihrem Zoll in Hamburg.
Überlieferung: StAHH, Threse, Aa 17. - Beschreibung: Original-Pergament mit zwei Einschnitten in der Plica, ohne Siegelstreifen und Siegel.
Edition: Schleswig-Holsteinische Regesten und Urkunden, Bd. 4, bearb. Volquart Pauls, Kiel 1924, S. 351.

Wy Hinrik unde Clawes van der ghnade Ghodes ghreven to Holsten unde Stormeren bekennen an dessem breve, dat wy by vulbord unser erven hebben vorkoft unde vorlaten mid macht desses breves Frederike Hama borgher to Hamborch unde zyne erve teyn mark jarliker rente an unseme tolne to Hamborch, de jarlikes pleghen ut to komen ute deme anderen ghelde to allen sunte Andreas daghe(1) myd der nastanden vorledenen rente, de dar uppbort, de unse vader vor hadde vorpandet unde wy vort Frederike Hama vorkoft hebben vor hundert unde tvintych mark penninghe, dar wy em vore vorlaten to enem ewyghen vrigen ervekope dy vorschrevene teyn mark gheldes to ewyghen tyden, unde wy noch unse erven scholen dar nycht mer upp zaken.

Tho merer vasticheyt zo hebbe wy Hinrik unde Clawes unse inghezeghele henghet laten an dessen breff, de ghegheven is na Ghodes bord dusent jar dryhundert jar unde an deme tweundeveftyghesten jare an sunte Phylyppus unde Iacobus avende.

Hir weren over her Hartych Gehst rytter unde Wlff Rykstorp unde mester Alanus domhere to Hamborch unde andere lovenwerdyghe lude vele meer, de zyk des vordencken moghen.

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(1) November 30.



erste Anlage 19.05.2002 Joachim Laczny, Jürgen Sarnowsky / letzte Bearbeitung 22.12.2008 /
Bearbeitungsstand: erste Transkription, nicht mit dem Original kollationiert / für Rückfragen:
Juergen.Sarnowsky@uni-hamburg.de (Jürgen Sarnowsky)

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