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Am 18.01.2001
wurde die Hamburger Arbeitsstelle für deutsche Exilliteratur (HafdE)
zu Ehren des Begründers der deutschen Exilliteraturforschung Walter
A. Berendsohn, in Walter-A.-Berendsohn-Forschungsstelle für
deutsche Exilliteratur (BFfdE) umbenannt.
In den ersten Jahrzehnten nach Kriegsende fand das Exil der aus dem
nationalsozialistischen Deutschland Vertriebenen keinerlei
öffentliches oder wissenschaftliches Interesse. Erst 1970/71 wurde
die Hamburger Arbeitsstelle für deutsche Exilliteratur als
Einrichtung des
literaturwissenschaftlichen Seminars
gegründet.
Sammlungen zur Exilliteratur existieren auch an anderen
Institutionen, wie z.B. der Deutschen Bibliothek in Frankfurt; die
BFfdE ist bisher die einzige Forschungseinrichtung zu diesem Thema an deutschen Universitäten. Initiator und erster Leiter war Prof. Dr. Hans Wolffheim (gest. 1973), als dessen Nachfolger Hans-Albert Walter 1976-1981 amtierte. Von 1984 bis 2008 leitete Prof. Dr. Frithjof Trapp die BFfdE.
Zu den Tätigkeiten gehören universitäre Seminare, die Betreuung von
Forschungsarbeiten und die Erteilung wissenschaftlicher Auskünfte.
Die Bibliothek ist allgemein
zugänglich.
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