Matlab Datenstrukturen

6. Elementweise arbeitende Funktionen

Viele Funktionen bilden R in sich ab, wobei R die Menge der reellen Zahlen bezeichnet, man denke z.B. an die Exponentialfunktion exp:R->R. Eine solche Funktion f:R->R erwartet ein Element t aus R als Argument und liefert als Funktionswert exp(t) wieder ein Element aus R.
Die einfachste Weise, solche Funktionen auch für Felder beliebiger Dimension zu definieren ist die, die skalare Funktion auf jedes Feldelement einzeln anzuwenden. Man kann dies auch so interpretieren, daß die skalare Funktion parallel auf ein ganzes Argumentfeld angewandt wird. Der Funktionswert erhält dabei genau dieselbe Gestalt, wie das Argument.
» A=rand(2)
A =
    0.8214    0.6154
    0.4447    0.7919
» B=exp(A)
B =
    2.2737    1.8505
    1.5600    2.2077
Genauso kann man natürlich vorgehen, wenn eine Funktion nicht auf R, sondern auf einer anderen skalaren Wertemenge definiert ist, etwa C, der Menge der komplexen Zahlen oder der Menge der logischen Werte.
Es ist auch nicht notwendig, daß der Funktionswert von derselben skalaren Art wie das Argument ist, notwendig ist nur, daß Argument und Funktionswert jeweils skalare Daten sind.

Beispiele solcher Funktionen sind: