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Regionales Rechenzentrum |
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I n h a l t
Die Verbindung ins Internet ist von zu Hause aus über die Telefonleitung
mit einem analogen Modem oder über eine ISDN-Karte möglich. Ausserdem
braucht man dazu im eigenen Rechner geeignete Software. Für
Rechner, die unter Windows und Macintosh
laufen kann diese Software vom FTP-Server des RRZ geholt werden ftp://ftp.uni-hamburg.de/pub/unihh/rrz/modem
.
Bei den Betriebssystemen Linux und Windows'95 ist die nötige Software standardmäßig vorhanden
und muß nur noch konfiguriert werden.
2. Zugangsberechtigung
Es gibt zwei Formen der Benutzerkennungen. Angestellte der Universität
und Studenten mit bestimmten Projekten können eine Projektkennung
beantragen. Auf diesem Antrag muß die Nutzung von AIX
und Modemzugang angegeben werden. Dieser Antrag muß
vom Unterschriftsberechtigten des jeweiligen Fachbereichs unterschrieben
werden. Mit dieser Kennung können die Programme (z.B. Word) und Services
(z.B. Drucken) des RRZ innerhalb der UNI benutzen und über Modem email,
WWW, News, FTP und Telnet genutzt werden.
Die zweite Form der Benutzerkennungen ist der
vereinfachte Studentenzugang. Um diesen zu beantragen geht man/frau
mit dem Studentenausweis und einer Kopie davon ins RRZ Schlüterstr.
70 Raum 19, dort steht ein leicht zu bedienender Anmeldeterminal. Eine
Woche später ist die Benutzerkennung dann eingetragen. Mit dieser
Kennung kann dann über Modem email, WWW, News, FTP und Telnet genutzt
werden und im Rechnerpool des RRZ die dort vorhandenen Programme und Services.
Für "Neulinge" bietet das RRZ verschiedene Kurse
an z.B. Einführungen in die verschiedenen Betriebssysteme und Nutzungsmöglichkeiten
des Internets.
3. Modemzugang
Es gibt am RRZ 150 Wahlzugänge, davon maximal 100 analoge bis max.
33600 bit/s.
(Über ISDN sind also maximal 150 Kanäle erreichbar.)
Betrieben werden diese Zugänge über einen ISDN-Router Ascend MAX4000.
Als Kommunikationsprotokoll wird das Point-to-Point-Protokoll (PPP)
verwendet.
Unter (040)41532 sind derzeit 120 Leitungen für
Public-Projektkennungen oder persönliche Zugangskennungen
verfügbar,
30 weitere Leitungen über (040) 41538 ausschließlich
für Uni-Projektkennungen. Ausschließlich über Modem
können Uni-Projektkennungen
auch den folgenden, langsameren Sammelanschluß für 6 Zugänge
benutzen: (040) 4123 6391 .
4. Modems
Ein Modem ist ein Modulator bzw. Demodulator, es wandelt digitale Signale
("1" oder"0") aus dem Rechner in analoge Signale zur
Übertragung über das analoge! Telefonnetz um und umgekehrt.
Mit einem geeigneten Anschlußkabel (Achtung Macintosh und PC's haben
verschiedene Anschlußkabel!) wird eine freie serielle Schnittstelle
(com1 oder com2) des Rechners mit dem Modem verbunden. (Art des Steckers/Buchse
beachten!).
Zum Anschluss an das Telefonnetz braucht man eine Telefonbuchse TAE-6NFN.
Bei Neueinrichtung eines Telefonanschlusses installiert die Tele
kom AG stets eine Dreifachdose TAE-6-NF/N, woran ein Fernsprechapparat und
zwei Zusatzgeräte (z.B. Anrufbeantworter,Modem oder Fax) angeschlossen
werden können. Falls nur eine Einfachsteckdose TAE-6F vorhanden ist,
kann man einen Adapter verwenden, der die Einfachsteckdose in eine Dreifachdose
umwandelt.
Modems gibt es in verschiedenen Bauweisen:
- Tischgeraete mit eigener Stromversorgung
- Steckkarten zum Einbauen in PCs
- PCMCIA-Karten zum Einbauen in Laptop-Rechner
- Steckkarten zum Einbauen in Modemgestelleinsätzen
Wir empfehlen, externe Modems (Tischgeräte), einzusetzen. Die Vorteile
liegen in den besseren Kontrollmöglichkeiten durch Lautsprecher und
LED-Anzeigen (Es ist zu hören, ob gewählt wird oder Daten übertragen
werden, was bei Problemen die Sache vereinfacht.), Entlastung des PC-Netzteils,
besserer Waermeableitung und Vermeidung von Interrupt-Konflikten (!).
Modems erhält frau/man in jedem Computerladen oder auch bei der Telekom.
Moderne Modems erlauben Übertragungsraten bis zu 56,000 bps (bits pro
Sekunde) bei Schnittstellenraten bis 115200 bps und kosten zwischen 60,-
und 1500,- DM. Die Verbindungsgebühren für die Datenübertragung
über das Telefonnetz sind dieselben wie für die Telefongespräche.
5. Übertragungsprotokolle
Eine Grundvoraussetzung für die Datenübertragung ist, daß
beide an der Verbindung beteiligten Modems mit derselben Übertragungsgeschwindigkeit
und demselben Modulationsverfahren arbeiten, deshalb gibt es allgemein gültige
Empfehlungen und Standards für Schnittstellen und Übertragungsparameter.
V.21 300 bps duplex manuelle Anwahl
V.22 1200 bps duplex
V.22bis 2400 bps duplex kompatibel zu V.22
V.23 600/1200 bps halbduplex mit Hilfskanal, Btx
1200/75 bps duplex
V.24 Serielle Schnittstelle mit 25- oder
9-poligem Anschluss
V.25
V.25bis autom. Waehl- und/oder Anrufbeantwor-
tungseinrichtungen unter Benutzung von
V.24 fuer serielle autom. Wahl.
V.32 9600 bps duplex wahlweise 4800 oder 2400 bps
V.32bis 14400 bps duplex
PEP 19200 bps duplex Multicarrier Verfahren der Fa. Telebit
V.34 28800 bps duplex wahlweise 28800bps und weniger
V.fast, 28000 bps duplex Vorlaeufer von V.34 (Industriestan-
V.FC dard, keine Normen)
Einige der Normen, die die Form der Fehlerbehandlung, der Datenübertragung
und -sicherung durch das bzw. die entsprechenden Übertragungsprotokolle
behandeln:
MNP4 Fehlerkorrekturverfahren
MNP5 Datenkompression
V.42 Fehlerkorrekturverfahren (LAPM) (enthaelt MNP4)
V.42bis Datenkompression (enthaelt MNP5)
V.100 Adaptive Übertragungsanpassung
V.110 Anbindung von V.24-Endgeräten an ISDN
(incl. Baudratenanpassung)
PEP Datensicherung und Kompression
V.terbo Übertragungsverfahren von AT&T (19200 bps)
HDLC Datensicherungsprotokoll (Ebene 2)
PPP Point-to-Point-Protokoll (siehe Kap. 3.1)
X.75 Level-2/3-Protokoll, ähnlich HDLC, zur Daten-
sicherung (ISDN)
T.70, Level-4-Protokoll (ueber X.75), wird bei Btx
T.70NL und Filetransfer verwendet (ISDN und EuroISDN).
6. AT Befehle
Als Kommandosprache für Telefonnetz-Wählmodems hat sich der AT-Befehlssatz
als defacto-Standard durchgesetzt. Die Befehlssätze der verschiedenen
Modems haben nicht alle den gleichen Umfang. Viele Modemhersteller bieten
zusaetzlich Befehle ('extented command set') als Erweiterung an.
Die wichtigsten Befehle:
At Beginn eines Kommandos (attention)
A/ Wiederholung des letzten Befehls
Dn Wählkommando (dial) erlaubte Zeichen für n: 0-9: Telefon-Nummer
',': Pause, Länge wird in S8 (S-Register 8) festgelegt
'W': Wartet auf zweiten Wählton (wichtig für Nebenstellenanlagen)
'Nn', '\n' oder 's=n': Wählt gespeicherte Telefon-Nummer n (je nach
Modem)
'@': Wartet auf eine ruhige Leitung (keine Wählimpulse mehr)
'P': IWV (Pulswahl)
'T': MFV (Tonwahl)
'!': Das Modem legt für eine halbe Sekunde auf (flash-Funktion) --
nicht bei allen Geräten möglich!
'R': Ruft im Antwort-Modus an
'>': Erdtaste betätigen(nicht bei allen Geräten möglich)
E0 Ausschalten des Datenechos, Modemmeldungen/Befehle werden aber ausgegeben
E1 Datenecho wird angeschaltet
H Auflegen
H1 Abnehmen
I Produktionsinformation, z. B. I4 = Anzeige der Konfiguration
Q Quiet Modus
S Status Register
X0 Modem liefert nur die Meldung 'CONNECT'
X1 Volle Connect-Meldungen
X2 'X1' + Wählton-Erkennung ('NO DIALTONE')
X3 'X1' + Besetzt-Erkennung ('BUSY')
X4 'X2' + 'X3'
Z Modem Reset
Wichtige Befehle des erweiterten Befehlssatzes:
&Fn Standardvorgabe n laden (n=1,2)
&Vn Anzeige der Konfiguration n (n=1,2)
oder
I4 Anzeige der Konfigurationen (siehe oben)
&Wn Speichert die aktuelle Konfiguration als Konfiguration n
(n=1,2)
Beispiel:
atz (Modemreset)
ats7=9s0=0 (S-Register 7: Warten auf Trägersignal 90 Sek., S-Register
0: autom. Antwort des Modems abschalten)
at&w (speichern der Konfiguration als Konfiguration 0)
7. Modemeinstellungen
In der Regel wird die Baudrate am Modem nicht explizit eingestellt, sondern
automatisch von der Einstellung des angeschlossenen Rechners übernommen.
Für die unterschiedlichen Modems gelten folgende Baudraten:
9600 bps bei V.22bis Modems,
38400/57600 bps bei V.32 Modems,
57600/115200 bps bei V.34 Modems.
Bei Highspeedmodems:
Fehlerkorrektur V.32bis/V.42/MNP4
Datenkompression V.42bis/MNP5
Einstellungen am Rechner:
Speed vorerst 28800 für schnelle Modems,
sonst entsprechend 19200, 9600 oder 2400.
8 Datenbits | 8
1 Stopbit | N als Kuerzel
keine Parität | 1
Handshake (auch Flow Control) auf RTS/CTS (Hardware)
setzen.
Wenn das Modem 14.400 oder mehr leistet:
Am Modem die Geschwindigkeit festsetzen (oft AT&B1) und
auch das Modem auf Hardware-FlowControl setzen.
Diese Einstellungen entweder im Terminalprogramm oder im
Modem (AT&W) speichern.
Bei den meisten neueren Modems ist kein besonderer Initstring not wendig. Man kann at&f oder atz als Normierung verwenden.Bei Highscreen-Modems kann man den folgenden Init-Strinausprobieren:
atq0v1e0l1m1%c1\c0\j0\n6s7=120
Beim Creatix SG144-Modem empfehlen wir S48=0.
Die Einstellungen S48=7 oder S48=128 sind in diesem Fall falsch.
Fuer ein V.34-Modem der Firma USRobotics empfiehlt sich die
Initialisierung: ats54=32
Fuer Motorola: at&r0%r2*th1*ft1*td15\v4
Weitere Informationen zu bestimmten Modemtypen finden sich in den Modem
FAQ's (Frequently Asked Questions).
Flow Control RTS/CTS
Als Geschwindigkeit ist die gleiche wie am Modem einzustellen; bei
Modems mit Datenkompression (V.42bis, MNP5) wenn moeglich, fest auf
den hoechstmoeglichen Wert.
9600 bps bei V.22bis-Modems,
38400/57600 bps bei V.32bis-Modems,
57600/115200 bps bei V.34 Modems.
8. Modemkonfiguration
Über die Rufnummer 41532 bzw. 41538 gibt es insgesamt 150 parallele
Wählleitungen,
die neben Modem- auch für ISDN-Verbindungen genutzt werden. Der Zugang
kann über Terminalemulation (Telix) oder über ein Login-Script,
PPP und der Internetsoftware erhältlich über den FTP-Server des
RRZ
ftp://ftp.uni-hamburg.de/pub/unihh/rrz/modem
, erfolgen. Es sind, je nach Leistungsfähigkeit des eigenen Modems,
Geschwindigkeiten von 2400 bps bis 33600 bps, ISDN-Verbindungen 64Kbps,
möglich.
Die IP-Adresse wird stets dynamisch verteilt und die entsprechende Angabe
in der Konfiguration der PPP-Software muß unbedingt mit "0.0.0.0"
angegeben werden.
Falls benötigt:
IP-Adresse des Gateways im RRZ: 134.100.41.253
Der Wert für die Netmask: 255.255.255.0
Name der eigenen Domain: public.uni-hamburg.de
IP-Adresse des Nameservers: 134.100.33.240
Backup Nameserver: 134.100.9.61
NNTP (News) Server: news.uni-hamburg.de
Einige Programmpakete (z.B. Eudora) unterstüzen direkten Mailverkehr.
Zu diesem Zweck verfügt das Rechenzentrum über einen POP
(Post Office Protocol) Server. Oft wird auch die Angabe eines Mail-Gateways
oder SMTP-Servers verlangt:
SMTP Mail-Gateway: rzaixsrv2.rrz.uni-hamburg.de (für Uni-Projektkennungen)
public.uni-hamburg.de (für Public-Projektkennungen)
POP Post Office Server: rzaixsrv2.rrz.uni-hamburg.de (für Uni-Projektkennungen)
public.uni-hamburg.de (für Public-Projektkennungen)
Protocol POP 3
9. Tips und Empfehlungen
Es wird immer empfohlen, HW-Flusskontrolle (RTS/CTS) beim Modem und am Endgerät
einzustellen.
Der Datendurchsatz kann optimiert werden, indem man die Schnittstellengeschwindigkeit
"fest" auf den höchstmöglichen Wert einstellt. Mit eingeschalteter
Datenkompression (V.42bis/MNP5) kann sich der Durchsatz bei Übertragung
reiner Textdateien bis zum 4fachen der Leitungsgeschwindigkeit erhöhen.
Bei Übertragung von bereits komprimierten Daten oder ausführbaren
Programmen (z. B. .ZIP, .EXE -Dateien), kann der effektive Durchsatz bei
Datenkompression nach MNP5 durch die dauernden Komprimierungsversuche stark
absinken. Gegebenenfalls sollte also bereits vor dem Verbindungsaufbau durch
einen entsprechenden AT Befehl MNP5 abgeschaltet werden. Für die Datenkompression
nach V.42bis gilt dies nicht, da dieses Protokoll vorkomprimierte Daten
erkennt und dann keine weiteren Komprimierungsversuche macht.
Die Linkgeschwindigkeit sollte, wenn möglich, variabel mit automatischem
Fallback gewählt werden. Das ist normalerweise bei allen Modems die
Voreinstellung. Bei nicht zustande kommenden Verbindungen sollte zuerst
"keine Datenkompression" (MNP, V.42bis disabled) probiert werden,
dann feste Linkgeschwindigkeit. Als nächstes kann eine Erhöhung
der Wartezeit auf den Carrier auf 90 Sekunden (meistens ats7=90) versucht
werden. Qualitativ bessere Verbindungen erreicht man manchmal, wenn auch
im Ortsnetz Hamburg 040 vorgewählt wird.
Höhere Gebühren fallen dabei nicht an.
Manche Modems werden durch einen Gebührenzählerimpuls gestört.
Bei anderen Geräten beeinflußt schließlich das Setzen von
"Result Code Set Options" das Gelingen der Verbindungen (atx0).
Tips zum Modemkauf
Unserer Erfahrung nach, machen billige (no name) Modems im allgemeinen deutlich
mehr Probleme als Markenprodukte (z.B. Zyxel, USRobotics, Elsa, Multilink).
10. Probleme beim Verbindungsaufbau
NO DIALTONE
Anschlusskabel falsch, fehlerhaft oder beschädigt.
Telefondose falsch installiert oder fehlerhaft.
Bei einer Mehrfachdose muß der Telefonapparat eingesteckt sein!
Bei Nebenstellenanlagen: Freizeichen wird nicht erkannt, atx0 einstellen
NO CARRIER
Tonwahl statt Pulswahl!
Wartezeit auf Trägersignal zu kurz (ats7=90 einstellen)
Alle Leitungen imRRZ sind belegt
Abbruch der H i g h s p e e d - Verbindung.
Häufige Ursache: Das Aushandeln von 14400/V.42bis/MNP5 klappt nicht.
11. Probleme bei aufgebauter Verbindung
Kein Login möglich
Falsche Paritaet eingestellt (Datenformat 8N1)
Passwort falsch (Gross-/Kleinschreibung beachten)
Zeichen gehen verloren
Flusskontrolle auf RTS/CTS einstellen
PC-Schnittstelle zu langsam: Treiber / TSRs entladen, Windows beenden
Schnittstellengeschwindigkeit vermindern (19200)
Verbindung bricht ab
Gebührenzaehlerimpuls? (alle 6 Minuten)
Längere Zeit ohne Aus-/Eingabe (Timeout)
Telefonleitung stark gestört
12. Software und Dienste
Für Windows wird die Software für
Modemzugang und Internetdienste auf dem FTP-Server des RRZ vorgehalten.
ftp://ftp.uni-hamburg.de/pub/unihh/rrz/modem
Für Macintosh gibt es im RRZ die Software
Freeppp. Die entsprechenden Konfigurationen sind in der Beratung in der
Schlüterstr. 70 Raum 123 zu erhalten
Bei Linux und Windows
'95 gehört die Software zum Lieferumfang und muß "nur"
noch richtig konfiguriert werden, auch zu Windows '95 gibt es in der Beratung
Installationsanweisungen.
13. Wählanschlüsse unter ISDN
Das digitale Telefonnetz ISDN findet auf Grund seiner vielseitigen Nutzung
(Telefonieren, Datenübertragung, Datenübertragung, Fax, Videokonferenzing)
und sinkender Preise immer größere Verbreitung. Es werden vom
RRZ die Konfiguration für ISDN unter Linux
, DOS/Windows und OS/2
unterstützt
ISDN-Adapter stellen die physikalische Verbindung zwischen einem Rechner
und dem ISDN-Anschluss her. Zu unterscheiden sind zum einen interne Lösungen
(z.B. PC-Karten) und zum anderen externe Geräte, die Terminaladapter
(TA) oder auch ISDN-Modems genannt werden.
ISDN-PC-Karten
werden in einen freien Steckplatz im PC eingesteckt. Man unterscheidet nach
aktiven oder passiven Karten, sowie nach Art des Bus-Systems (ISA, PCI,
PCMCIA). Aktive Karten besitzen einen eigenen Prozessor und Speicher, sind
jedoch deutlich teuerer (ca. 1000,- DM)
Für die Anbindung eines einzelnen PCs ist eine passive Karte (ca. 150,-
DM) normalerweise ausreichend, ein 486er kann bereits die volle ISDN-Geschwindigkeit
erreichen. Nachteil der passiven Karte ist oft, daß der Treiber viel
Platz im Low Memory (ca. 100 KB) belegt. Dies ist jedoch kein Problem, wenn
ein virtueller Devicetreiber VxD unter Windows bzw. Windows 95 zur Verfügung
steht.
Wir haben Erfahrungen mit den ISDN-Karten der Firmen AVM und Teles. Die
unter den Namen "Creatix" und "1&1" erhältlichen
Produkte sind übrigens baugleich mit entsprechenden Teles-Karten, unterschiedlich
ist nur die mitgelieferte Software. Beim Einsatz der Teleskarten in Verbindung
mit dem WISPA-Pakettreiber unter Windows 3.1 soll es Druchsatzprobleme geben.
Dies tritt z.B. mit der AVM-Fritzcard nicht auf, so daß wir diese
empfehlen koennen. (Ca. 150 DM).
Erfahrungen mit anderen Herstellern haben wir nicht.
Für Verbesserungsvorschläge, Tips und Tricks sind wir dankbar.
Gaby Kortum 25.07.96
modifiziert von Xiang am 29.09.98