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Die häufigsten Fehler beim Wählzugang und Problemlösungsvorschläge

Dieser Text entstand aus dem Leitfaden Herrn Sommers für Berater im Rechenzentrum und kann Ihnen evtl. bei der Lösung Ihres Problemes helfen! Sonst bleibt Ihnen z.B. noch der Weg zu den Web-Seiten anderer Institutionen oder in die Modem-/ISDN-Beratung des RRZ, Schlüterstraße 70, mittwochs 10 bis 12 Uhr, Raum 417 (Tel. 42838-4148). Sie können auch zwischen 9 und 21 Uhr bei der RRZ-ServiceLine anrufen, Tel.: 42838-7790. Bitte sehen Sie sich vor einem evtl. Anruf die nachfolgenden Tips an!

Die derzeit häufigsten Fehler: siehe 1.1.2.1.2 und 2.2.2


1 Grundsätzliches:

Existiert überhaupt ein Telefon/ISDN-Anschluß, ein Modem und ein PC, sind die durch passende Kabel miteinander verbunden? Haben Sie es mit einem "Kaltstart" (Ausschalten und Einschalten des Rechners und Modems bzw. der ISDN-Box) des Rechners schon versucht?

1.1 Berechtigungs- und Accountingprobleme

Fehlerbeschreibung: "Ich komme nicht rein", "PPP meldet 'rejected' oder 'you are not known to the server', 'check if your password is correct" oder "Es ist IMMER besetzt"
 
1.1.1 Paßwort-Probleme:
 
1.1.1.1 Sie wählen sich das erste Mal am RZ der Uni HH ein?
Wenn Sie sich das erste Mal am RZ der Uni HH bzw. über DFN@Home an der Uni HH einwählen und bei richtiger DFÜ-Konfiguration "LAN Security error"-Meldung erhalten, so melden Sie das bitte an die ServiceLine. - Es sollte dann von der Netzgruppe überprüft werden, ob die Wählzugangs-Passwort-Datei aktualisiert wurde; im anderen Fall liegt sonst wohl doch ein lokales Problem bei Ihrem Zugang oder Ihrer Konfiguration vor.
 
1.1.1.2 Wurde die richtige Keyb-Tastatureinstellung gewählt ?
 
1.1.1.3 In sehr seltenen Zugangs-Problem-Fällen, in denen die Wählzugangs-Passwortdatei im RRZ nicht richtig verarbeitet wurde, hilft ggf. eine Passwortänderung, siehe http://www.rrz.uni-hamburg.de/RRZ/Benutzerverwaltung/Passwort/ (Die kann z.B. in den Rechner-Pools in der Schlüterstrasse 70 werden.)
 
1.1.2 Zugang zum Universitätsnetz über den TNT-Router (Tel. 040/41532) bzw. in Sonderfällen über den MAX4000 (Tel. 040/42838 7066)
 
1.1.2.1 Hat der Benutzer/die Benutzerin einen gültigen Account auf Projektkennungs-Server bzw. public? Ist die Kennung ggf. abgelaufen? Ggf. an Rechnern im RZ einloggen und Gültigkeit überprüfen.
 
1.1.2.1.2 Die Buchstaben der Kennung sind kleine Buchstaben. Der Benutzerkennung ist beim Versuch des PPP-Wählzugangs ein Großbuchstabe P voranzustellen - jedoch nicht bei der Mail-Kennung! Es ist Ihr übliches Paßwort zu verwenden.
 
1.1.2.1.3 Beim Wählzugang über den TNT der Telekom ist die Telefonnummer 41532 zu verwenden. Keinesfalls ist 0,41532 zu wählen, es sei denn, BenutzerIn hat zu Hause eine Nebenstellenanlage (und muß dort für die Ortsgespräche ebenfalls eine Null vorwählen).
 
1.1.3 Bundesweit einheitlicher Zugang zum Universitätsnetz über DFN@Home (Tel. 019161) nach zusätzlicher Registrierung bei mediaWays GmbH mit Account der Form "P<kennung>@uni-hamburg.de"
 
1.1.3.1 Hat der Benutzer/die Benutzerin einen gültigen Account auf Projektkennungs-Server bzw. public? Ist die Kennung ggf. abgelaufen? Ggf. an Rechnern im RZ einloggen und Gültigkeit überprüfen. (Vergl. 1.1.1.1)
 
1.1.3.2 Sie kennen die Seiten http: //www.rrz.uni-hamburg.de/RRZ/netgroup/dienste/dialup/dfnathome.html und http://www.studenten-ins-netz.net/ und haben sich gemäß der dort gegebenen Anleitung bei mediaWays mit dem Benutzernamen "P<kennung>@uni-hamburg.de", mit der Kennung rz1a999 also "Prz1a999@uni-hamburg.de" elektronisch registrieren lassen? (Auch bei Kennungen nach dem vereinfachten Zugangsverfahren ohne "public" im Benutzernamen!)
 
1.1.3.3 Eine FAQ-Seite zu DFN@Home finden Sie unter http://www.studenten-ins-netz.net/faq.html
 
1.1.3.4 Hatten Sie die Verrechnung Ihrer Gebühren über Lastschriftverfahren ODER Kreditkarte erlaubt?
 
1.1.3.5 Ihr Netz-Anbieter ist die Telekom? (Über andere Provider war zumindest im Sommer 2001 keine DFN@Home-Nutzung möglich.)
 
1.1.3.6 Arbeiten Sie an einem Telefon-Hauptanschluß und wählen sich mit 019161 ein?
 
1.1.3.7 Haben Sie Modem-Zugangsprobleme bei gültigem DFN-/mediaWays-Account und Zugangsprobleme, so prüfen Sie bitte, ob der Modem-Zugang zum RRZ über den Telekom-Zugang (Tel. 040-41532 mit "P"), z.B. Prz1a999 problemlos funktioniert. Erreichen Sie - bei einem 56k-Modem - hohe Übertragungsgeschwindigkeiten?
 
1.1.3.8 Nicht erfolgreiche Einwählversuche wegen falschen Accounts/Paßwortes sind - da die Gebühren nicht zugeordnet werden können - bei mediaWays nicht gebührenpflichtig.
 
1.1.3.9 Im RRZ kann nicht festgestellt werden, ob eine mediaWays-Freischaltung erfolgt ist. Sie können jedoch überprüfen, ob die Registrierung bei mediaWays bereits erfolgreich war, indem Sie die Anmeldung noch einmal vorzunehmen versuchen. War die Registrierung bereits erfolgt, so gibt es eine entsprechende Meldung des Registrierungs-Servers.

1.2 Einrichtungsprobleme

Fehlerbeschreibungen: "Wählt nicht, passiert gar nichts, stürzt sofort ab, meldet 'com-port falsch' o.ä, 'modem reagiert nicht'".

1.2.1 Ist die vom RRZ für das jeweilige Betriebssystem empfohlene Software vollständig und korrekt installiert?

Wenn "nein": Software und Anleitung besorgen und installieren.

1.2.2 Ist Software von anderen Providern installiert worden? Besonders tückische Nebenwirkungen haben T-Online, seltener AOL und Compuserve, da hierbei Bestandteile der Windows-Installation überschrieben werden. Je nach Kenntnisstand der Benutzer sind dann entweder

a) vom Provider Auskünfte einzuholen, wie ein alternativer PPP-Zugang einzurichten ist.

b) manuell alle Reste der Fremd-Installation zu entfernen und unsere Software ggf. neu zu installieren oder notfalls Betriebssystem entfernen, neu installieren und Modemsoftware einrichten.

1.2.3 Sind alle Einstellungen und Einrichtungen (insbes. COM-Port/ SLIP-Port, Modemport, Modem-Kommunikationsparameter) richtig eingestellt? Wenn ja: weiter beim betriebssystemspezifischen Teil.

1.2.4 Ist die Hardware richtig angeschlossen? Evtl. sind TAE- oder Western-Stecker fehlerhaft belegt? Gelegentlich sind auch schon Fehler bei defekten/falschen Modemkabel aufgetreten. Hier hilft ein z.B.Test an anderen Geräten (z.B. im RRZ) mit den einzelnen Komponenten (Modem, Modemkabel, TAE-Kabel), die Fehlerquelle aufzuspüren.

1.2.5 Haben Sie den PC auf Anrufannahme für Faxe gestellt? Schalten Sie diese gegebenenfalls ab.

1.2.6 "Modem wählt mehrmals, weil besetzt ist. Nach xx Versuchen wird abgebrochen und nicht wieder gewählt, obwohl die Software weitere Wählversuche zuläßt oder versucht. Das kann auch zu Abstürzen führen. Ältere Modems sind mit einer von der Telekom verordneten "Wahlsperre" ausgestattet. Das Modem ist aus- und wieder anzuschalten, um die begrenzt-mehrfache Wiederwahl wieder zu ermöglichen. (BesitzerInnen interner Modems müssen den Rechner ausschalten). Gelegentlich scheitert bereits der 2. oder 3. Wählversuch, weil das Modem eine Pause von 30 Sekunden zwischen den Wählversuchen erwartet. Für einige Modems gibt es (inzwischen legale) Lösungen, die in der jeweils aktuellen "Wahlsperre FAQ" niedergelegt sind bzw. vom Hersteller erfragt werden können. Die FAQ findet sich z.B. unter http://www.wahlsperre.de .

Besonderheit bei Win3.1: Trumpet erlaubt nur 12 Wählversuche. Trumpet ist dann neu zu starten, bzw. das Script "login.cmd" ist (von erfahrenen Benutzern!) entsprechend zu verändern.

1.3 Weitere Lösungsvorschläge

1.3.1 Zu den Modem-Zugangsproblemen:

1.3.1.1 Kontrollieren Sie bitte, ob Sie die neuesten (herstellerspezifisch)  verfügbaren Modem-Treiber verwenden! Sonst sollten Sie sie, falls bei  Ihrem Modem möglich, installieren! Ggf. ist die gesamte Modemsoftware zu löschen/deinstallieren und neu zu installieren! Auch kann die Deinstallation und Neuinstallation des DFÜ-Netzwerkes unter Systemsteuerung/Software zum Erfolg führen!

Modemnutzer mit Wählzugangsproblemen (bei gültiger Kennung und sonst richtiger Konfiguration) verwenden vermutlich Modemsoftware, die nicht mit dem Standard V.90 (bzw. K56Flex) kompatibel ist. Insbesondere sind m.E. die alten Firmenstandards von US Robotics, 3Com und anderen Firmen, die "X2" verwenden, betroffen!

1.3.1.2 Probleme sind weiterhin generell bei Hochleistungsmodems zu erwarten, die weit entfernt von Telefonvermittlungsanlagen betrieben werden. In diesem Fall könnten Sie die Übertragungsgeschwindigkeit Ihres Modems - gemäß der Anleitung Ihres Modems! - zurücksetzen. Sie könnten den V.34-Standard einstellen und damit die maximale Geschwindigkeit 33,6 kbit/s erreichen. - Bei Win98/95 ist dazu bei der Karte "Erweiterte Einstellungen für Modems" im Feld "Weitere Einstellungen" der zum jeweiligen Modem passende AT-Befehl bzw. ein entsprechender "Init-String" einzutragen. (Wenn Sie 33,6 kbit/sec erreichen, haben Sie immerhin die Geschwindigkeit vor Einführung des TNTs im RRZ.)

1.3.1.3 Eine weitere Fehlermöglichkeit ist die (lange) Leitung vom PC zur Vermittlungsstelle des Telefon-Providers, gerade in Randgebieten. Lösen kann man die manchmal mit Veränderung der Sende- und Empfangspegel: Es kann auch sein, daß der Sendepegel des Modems zu hoch ist, was zu Übersteuerungen führt, die die Übertragung stören. Die AT-Befehle, mit denen sich bei Ihrem Modem der Sendepegel verändern läßt, sollten Sie im Handbuch zu Ihrem Modem finden.
Beim ELSA MicroLink 56k gilt z.B. das Folgende:

Zunächst baut man unter Windows eine Hyperterminalverbindung auf. Wenn diese steht muß man dreimal "+" eingeben (also "+++"), daraufhin kommt die Meldung "OK". Nun sollte man noch ATE1 eingeben zur echo-Einschaltung, so daß die selbst eingegebenen Befehle auch sichtbar sind. Jetzt kann man über die AT-Kommandos die Modemeinstellungen abfragen und/oder setzen. Zur Wiederaufnahme des Online-Zustandes bzw. Verlassen des AT-Kommandomodus gibt man ATO0 ein.

 ATS64 - Einstellung der Sendepegel im Wählleitungsbetrieb

Gültige Werte
10..15 (-x,5 dBm)
Standardwert
10 (-10,5 dBm)
Sichern im nichtflüchtigen Speicher
AT*W

ATS65? - Ausgabe des Empfangspegels
Es kann der Empfangspegel in dBm ausgelesen werden.

1.3.1.4 Ein "Trick", der bisher bei zwei Nutzern mit langsamen Modems Erfolg hatte, ist derjenige, mit einigen Kommata die modernen TNT-Modems des Rechenzentrums zu überlisten. Machen Sie bitte einige Tests: Können Sie sich mit "41532,,," bzw. "41532,,,," einwählen? Ggf. mit welcher Übertragungsgeschwindigkeit?

1.3.1.5 Erläuterungen zum Verbindungsabbruch

Der Wert des Registers S86 erläutert die Ursache des letzten Verbindungsabbruchs.

- - - - - - -

1.3.2 Hinweise auf Hersteller-Adressen

Hier kann man sich Infos und insbesondere Treiber aus dem Internet laden:

Acer:
http://www.acer.de/service/index.shtml

AVM (auch für Linux) findet man auf dem AVM-Server:
http://www.avm.de/de/download/index.inhalt.php3

Aktuelle Treiber und Informationen für LINUX-Anwender stehen im Internet unter ftp://ftp.avm.de/cardware/b1/linux (u.U. login: anonymous, passwort: eine e-mail Adresse) bereit.

ELSA:
http://www.elsa.de/download.htm dann "Treiber und Software auf einen Klick" bzw. Neue Dateien und z.B. ELSA MicroLink 56 k Pro auswählen.

3Com / U.S. Robotics:
V.90-Treiber zu U.S. Robotics-Modems bzw. -ISDN-Karten können Sie sich z.B. über http://www.3com.de/support/ bzw. http://www.usr.com/ laden.

1.3.3 Hinweis auf Modemdokumentation /Verbindungsabbruch

Die Modemdokumentationen sind i.a. hilfreich (Handbuch bzw. Online-Dokumentation auf CD). Im Handbuch des ELSA- "MicroLink 56k pro"- Modems werden beispielsweise die alten und neuen AT-Befehle (neuer standardisierter Befehlssatz nach V.250) gegenübergestellt. Dort ist angegeben, wie man z.B. die bisherigen Modemeinstellungen lesen, wie man die telefonseitige Geschwindigkeit des Modems, wie man die Dauer des zulässigen Trägerausfalls steuern kann. - Unter Windows kann man das Programm "HyperTerminal" (unter "Zubehör") aufrufen und sich mit "AT&V" die derzeitige Konfiguration anzeigen lassen. - Die firmenseitige Voreinstellung erhält man mit "AT&F", Änderungen, die nach dem Aus- und Einschalten wieder wirksam sein sollen, sind lt. ELSA - mit "AT*W" in den Modemspeicher zu schreiben. Es lassen sich verschiedene Modem-Konfigurationen speichern. (Bei USRobotics steht zum Speichern der Konfiguration das Zeichen "&": AT&W.) (siehe auch 4.2)

1.3.4 Probleme bei der Installation von Treibersoftware

Wenn Sie Probleme bei der Installation von Treibersoftware für Ihre externen Modems haben, so könnten Sie sie (mit Anleitung und ggf. mit CD) mittwochs zwischen 10 und 12 Uhr mit in die Modem-/ISDN-Beratung bringen bzw. einen Extratermin (über EMail an netgroup@rrz.uni-hamburg.de) vereinbaren.

Im Fehlerfall sind folgende Angaben wünschenswert:

Modem/ISDN-Karte, Betriebssystem, Fehlermeldung...


2 Betriebssystemspezifischer Teil

2.1 Win 3.1X

2.1.1 Fehlerbeschreibung: "Trumpet startet und sagt, das Modem sei "not connected" o.ä.

Meist sind Com/SLIP-Port Settings fehlerhaft.

2.1.2 Bei älteren, langsamen Modems (2400 Baud) hat Trumpet Timing-Schwierigkeiten beim automatischen Wählen. Dann ist manuell zu connecten.

2.1.3 In ganz seltenen Fällen (bisher 1) ist der Verbindungsaufbau mit Win3.1x und Trumpet unmöglich, PPP wird immer 'rejected'. Keine Lösung bekannt, Modem und Rechner sind mit jeweils anderen Geräten funktionsfähig.

2.1.4 Falls das Skript in Trumpet fehlerhaft ist oder die Nummer versehentlich falsch eingegeben wurde, einfach den Diskettensatz noch mal drüberinstallieren und die Eingabe wiederholen.

2.2 Win 95/98

2.2.1 Fehlerbeschreibung "Verbindung wird sehr schnell (nach 2-3 Sekunden) wieder abgebrochen". - Meist ist abzuhelfen, wenn im DFÜ-Netzwerk die Verbindung markiert, Datei-Eigenschaften -> Erweitert -> Anschlußeinstellungen-> Fifo-Puffer-Einstellungen geändert werden. Mit den Einstellungen etwas experimentieren! Die Übertragungsgeschwindigkeit läßt sich ggf. verbessern.

2.2.2 Die Einwahl scheint zu klappen, aber der Browser arbeitet nicht (DNS-Entry not found) bzw. es wird keine IP-Adresse zugewiesen, die IP-Adresse ist dann 0.0.0.0 (s. 4.3): Wahrscheinlich ist unter Systemsteuerung->Netzwerk der Eintrag TCP/IP doppelt installiert, also einen entfernen und beim Übriggebliebenen die Eigenschaften nochmals überprüfen.

2.2.3 Internet Explorer und Netscape gleichzeitig installiert führt manchmal zu Konflikten; also einen der beiden Browser entfernen, falls Probleme auftreten.

2.2.4 Bei 56K-Modems kann es Probleme beim Einwählen geben (DFÜ-Verbindung kann nicht hergestellt werden), obwohl die Einstellungen richtig sind. Es hilft nur das Modem per AT-Befehle (stehen im beigelegten Handbuch) auf 33,6K zu drosseln.

2.2.5 Bei langen Wartezeiten auf einen Connect (30sec.), explizit bei  Verbindung - Eigenschaften-Servertypen die Optionen "am Netzwerk anmelden" und "Softwarekomprimierung" ausschalten!

2.2.6 Wenn Netscape oder irgend ein anderer Browser auf einmal keine Internetseiten mehr lädt, oder nur noch die der Uni-Hamburg, dann sollten die Einstellungen für den Proxy-Server überprüft, bzw. der Proxy deaktiviert werden.

2.3 Mac

2.3.1 MacTCP und FreePPP

Häufigster Fehler: Verbindung wird aufgebaut und wieder abgebrochen "Not a reliable connection"

Der Fehler ist durch die Verwendung eines Login-Skriptes zu umgehen. (Das Skript steht in unserer Installationsbeschreibung abgedruckt.)

2.3.2 Open Transport und Open Transport PPP

Schwierigkeiten gibt es bis jetzt nur bei der Auswahl des passenden Modems aus den von OT angebotenen Typen. Tip: Experimentieren!

2.2.3 Internet Explorer und Netscape gleichzeitig installiert führt manchmal zu Konflikten, also einen der beiden Browser entfernen, falls Probleme auftreten.

2.2.4 Bei 56-K Modems gibt es Probleme beim Einwählen (DFÜ-Verbindung kann nicht hergestellt werden), obwohl alle Einstellungen richtig sind. Es hilft nur das Modem per AT - Befehl (stehen in dem beigelegten Handbuch) auf 33.6 oder 28.8 zu drosseln.

2.3.5 Sollten Sie für Ihre Mac-Probleme weder in der Beratung noch in der Modem-/ISDN-Beratung eine Lösung finden, so können Sie sich auch an macteam@uni-hamburg.de wenden.


3 Mailprobleme beim Wählzugang:

Die RRZ-Mitarbeiter sind i.a. montags bis freitags um den reibungslosen Ablauf der Dienste bemüht. An Wochenenden/Feiertagen (und dem Tag danach ...) können aber Probleme auftreten.

3.1 Sicherstellen ob die Einwahl - mit 'P' vor der Kennung - überhaupt schon erfolgt ist, ggf. einen Moment warten und dann erst die Mails - ohne 'P' vor der Kennung - abrufen. Sollte die Browser-Nutzung funktionieren und - bei gleichen Mail-Einstellungen wie sonst - 'nur' der Mailserver nicht, so liegen vermutlich momentane Mailserver-Probleme vor.

3.2 Mail kann zwar versandt, aber neue Mail kann nicht empfangen werden. - Mails sind auf dem Server zu löschen. Wird das nicht gemacht, so kann die Mailbox allmählich "überlaufen" (unter Unix mit dem Befehl "quota" testen; ggf. Mail unter pine oder elm löschen).

3.3 Alle Einstellungen im Mailprogramm richtig gemacht sind, Surfen geht, nur mailen irgendwie nicht, weder rein noch raus. Fehlermeldung: "Mailserver nicht aktiv" o.ä. Es geht um den falschen Hosteintrag in der TCP/IP - DNS-Konfiguration. Der Hostname "public" ist nicht erlaubt! Für Windows 95/98-Benutzer: es wäre besser, die Namensserveradressen vom Server zuweisen zu lassen.


4 Wenn es immer noch nicht funktioniert

4.1 Leitungsfehler beim Modemzugangsversuch

Ein Nutzer machte freundlicherweise auf einen Fehler im Bereich der Telekom (Netzbetreiber) aufmerksam, bei dem beim Modemzugang - aufgrund von Leitungsgeräuschen - die Verbindung zum RRZ zwar zustande kommt, aber immer sofort (nach ca. 1 bis 2 Sekunden) unterbrochen wird.

Es waren Leitungsgeräusche (Knistern oder Rauschen), die am Telefon zu hören waren, die in dem betreffenden Fall auf einem schlechten Kontakt in einem Verteilerkasten der Telekom beruhten. (Das Erneuern der Lötstelle beseitigte hier das Problem.)

Diese Störung wurde, da sie im Bereich der Telekom lag, von der Telekom kostenlos beseitigt.

Wichtiger Hinweis: Bei Störungen, die vom Nutzer verursacht wurden, bzw. die an dessen privaten Endgeräten liegen, würde der Einsatz des Störungsdienstes allerdings kostenpflichtig ...

4.2 Ungewolltes Auflegen des Modems

4.2.1 Unter Umständen kann auch ein fehlerhaftes Kommunikationsprogramm (ftp, o. ä.) den Abbruch der Verbindung verursachen.

4.2.2 Ein Modem beendet die Übertragung einer Datei, wenn es eine bestimmte Zeit lang das sogenannte Trägersignal verliert.

Bei den Übertragungsverfahren V.21, V.22bis und V.23 kann die Änderung des S10-Registers bessere Übertragung bringen.

Jedes Modem verfügt über sogenannte Register, wobei Register 9 als "Datenträger stabil erkannt" bezeichnet wird, Register 10 als "maximal zugelassener Trägerausfall". Der Wert in den Registern ist in Zehntelsekunden angegeben. Im Normalfall sind die Werte auf "6" bei Register 9 und auf "14" bei Register 10 gesetzt.

Die Zeit, nach der ein Modem während einer Übertragung abbricht, wird durch die Subtraktion des Registers 9 vom Register 10 ermittelt.

Kommt es häufiger zum Abbruch beim Herunterladen von Dateien, so ist es zweckmäßig, den Wert von Register 10 mit folgendem Befehl in der Modemkonfiguration zu erhöhen:
AT S10=100
Damit ist Register 10 auf 10 Sekunden gesetzt, was ungewollte Unterbrechungen reduzieren sollte. (siehe auch 1.3.3)

4.3 Wie stelle ich fest, welche IP-Adresse ich zugewiesen bekam?

Sollte Ihr Rechner - scheinbar - eine PPP-Verbindung yum RRZ aufgebaut haben, Sie jedoch keinen oder nur einen Dienst (z.B. Telnet, aber nicht FTP - dies kam schon vor!) nutzen können, so wäre es interessant zu wissen, ob Ihr Rechner eine IP-Adresse vom RRZ-System erhalten hat.

Der TNT-Router (Tel. 41532) z.B. vergibt dynamische IP-Adressen aus dem gesamten 45er-Subnetz (134.100.45.1 bis 134.100.45.249) oder aus der oberen Hälfte des 43er-Subnetzes (zwischen 134.100.43.129 und 134.100.43.249).

Bei Windows 95 und 98 gibt es das Programm winipcfg.exe im Windows-Verzeichnis. Gestartet wird es durch klicken auf Start und Auswählen von "Ausführen...", in das Textfeld einfach nur "winipcfg" eingeben und Enter drücken. Es stehen sämtliche aktiven Netzwerkadapter zur Auswahl, für die jeweils die IP-Adresse, die Netzmaske, die Adresse des Gateway-Rechners und einige andere Angaben dargestellt werden. Hat man außer der Modemeinwahl keine Netzwerkanbindung, ist schon das DFÜ-Netzwerk ausgewählt, falls eine Netzwerkkarte eingebaut ist, muß ggf. erst "DFÜ-Netzwerk" als Netzwerkhardware oder -adapter ausgewählt werden, damit auch die passenden Daten angezeigt werden. Bei Windows NT gibt es das Programm ipconfig.exe im Verzeichnis System32 im Windows NT-Verzeichnis, welches in einem Konsolenfenster einige Informationen über die Netzwerkverbindungen anzeigt.

4.4 Modemlog

Windows 9x bietet die Möglichkeit, ein Protokoll der Modemansteuerung zu führen. Um dieses Protokoll zu erstellen, wählen Sie in der Systemsteuerung Modems, wählen Sie Ihr Modem aus und drücken Sie den Knopf "Eigenschaften". Auf der Registerkarte "Einstellungen" drücken Sie den Knopf "Erweitert". Damit das Protokoll geführt wird, muß "An Protokoll anhängen" angewählt sein. Die Datei c:\modemlog.txt enthält das Protokoll. Mit dem Knopf "Protokoll anzeigen" können Sie sich nach einem Verbindungsversuch das Protokoll ansehen. Der letzte Verbindungsversuch steht am unteren Ende der Datei.

4.5 Elementare Netzwerkhilfsmittel

Bei allen drei Windows-Versionen stehen folgende elementare Netzwerk-Hilfsmittel zur Verfügung:

ping - Zum Testen, ob eine Verbindung besteht und wie "schnell" sie ist
netstat - Zum Anzeigen verschiedener Aspekte der Netzwerkkonfiguration, z.B. Routing-Tabelle
nslookup - Für DNS-Anfragen (nur Windows NT)
tracert - Für die Routen-Verfolgung

4.6 PPP-log erstellen

Windows 95/98:
Arbeitsplatz - Systemsteuerung - Netzwerk - DFÜ-Adapter- Eigenschaften - Erweitert
Logfile erstellen: Ja
Die Datei ppplog.txt findet man im Windows-Verzeichnis.
Beispieldateien: richtiges Passwort und falsches Passwort

Mac-OS ab 8.5:
Kontrollfeld Remote Access/ Optionen/ Verbindung/
Ankreuzfeld Ausführliches Protokoll ankreuzen
Zur Abfrage: Kontrollfeld Remote Access/ Menüpunkt Remote Access/Protokolldatei
Es besteht die Möglichkeit, die Protokolldatei als Textfile zu exportieren.

4.7 Vorne anfangen!

Kaltstart? Account? Telefonverbindung? Computer und Modem? Kabel? Software? Einstellungen?

- evtl. parallel angeschlossene Kabel aus der Dose ziehen und nur das Modemkabel angeschlossen lassen

- bei langen Kabeln möglichst nur abgeschirmte verwenden

- Bei Problemen überhaupt zu einem CONNECT der Modems zu gelangen: Modem-Initialisierungsstring laut Herstellerbeschreibung verändern. U.U. muß auch die Geschwindigkeit des Modems herabgesetzt werden.

- Auch ein komplette Neuinstallation der Modemsoftware hat schon Wunder gewirkt.

- Versuchen, ob ein anderes Modem es tut. Manchmal können Benutzer untereinander Modems tauschen.

- Prüfen, ob Bugreports/Fixes/Upgrades für verwendete Komponenten von Herstellern/Softwareanbietern vorhanden sind. (Homepage/Newsgroups)

Georg Sommer, Golo Hamer, Ole Albrecht, Boris Menßen, Felix Marczinowski, Yang Xiang, Sebastian Heimann, Mb

RRZ Uni Hamburg / Stand: 11.03.2002