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WWW-Dienste des RRZ

Allgemeine Hinweise

Das Regionale Rechenzentrum der Universität Hamburg bietet den Einrichtungen und Angehörigen der Universität Ressourcen zur Veröffentlichung ihrer Informationen im Internet an. Voraussetzung für die Nutzung ist immer eine entsprechende Projektkennung. Für anerkannte studentische Vereinigungen gibt es einen eigenen Server und ein vereinfachtes Zugangs-Verfahren.

Was wird angeboten?

Verschiedenartige Server

Sie können Ihren Webauftritt auf folgenden Servern anbieten: Beachten Sie bitte, dass alle diese Server Auslieferungs- und keine Entwicklungssysteme sind. Das bedeutet, dass Sie Ihre Dokumente, vor allem aber Ihre Skripte bzw. Programme auf anderen Systemen entwickeln und testen und erst danach die ausgetesteten Dokumente bzw. Skripte auf die Auslieferungsserver transferieren. Skripte und Programme sollten vor dem Transfer in einer Umgebung getestet werden, die der des vorgesehenen Auslieferungsservers entspricht.

Projektverzeichnisse und virtuelle Server.

Auf www1.uni-hamburg.de und webapp.rrz.uni-hamburg.de können Sie Ihren Webauftritt entweder in einem Projektverzeichnis oder aber in Form eines virtuellen Servers anbieten.

Virtuelle Server sind primär für dauerhafte Webauftritte der Einrichtungen der Universität gedacht und Ihre Beantragung bedarf einer Begründung und der Genehmigung durch den Direktor des RRZ. Genaueres zur Genehmigung finden Sie auf dem Zusatzantrag "Webauftritt".

Projektverzeichnisse sind für zeitlich begrenzte Webauftritte von Personen oder Gruppen in der Universität gedacht.

In beiden Fällen erhalten Sie vom RRZ:

  • ein Verzeichnis, in dem Sie Unterverzeichnisse anlegen und Ihre Dokumente ablegen können,
  • eine Internet-Addresse (URL) zu diesem Verzeichnis,
  • eine Projektkennung (login-Kennung, Benutzer-Kennung), mit der Sie auf
  • eine Mail-Adresse der Form: Projektkennung@rrz.uni-hamburg.de.
  • ein Passwort zu dieser Projektkennung, das Sie ändern können,
  • eine Mail-Adresse der Form: Projektkennung@rrz.uni-hamburg.de.
Siehe auch:

Wie beantragt man Ressourcen für den Webauftritt?

Erforderlich ist immer ein Projektantrag, das gilt auch für die Beantragung eines virtuellen Servers. Diesen Antrag richten Sie bitte an die Benutzerverwaltung des RRZ. Geben Sie bitte mit dem Projektantrag den Zusatzantrag "Webauftritt" ab.

Bei einem Antrag auf ein Projektverzeichnis geben Sie bitte den gewünschten Namen Ihres Wurzelverzeichnisses auf dem Zusatzantrag an. Beachten Sie dabei bitte, dass bei Verzeichnis- und Dateinamen zwischen Groß;- und Kleinschreibung unterschieden wird und dass dort nur die Buchstaben a bis z, A bis Z, die Ziffern 0 bis 9 sowie Bindestriche und Punkte vorkommen dürfen. Bindestriche sind dabei am Anfang und am Ende des Namens nicht erlaubt.

Verwenden Sie bitte nicht mehr als die im Formular vorgesehenen Zeichen für den Namen. Welche Namen auf www1.uni-hamburg.de schon für andere Projekte vergeben sind, können Sie auf der Seite Projekte.htm nachlesen.

Bei einem Antrag auf einen virtuellen Server geben Sie bitte den gewünschten Namen des Servers auf dem Zusatzantrag an. Bei diesem Namen wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. Beachten Sie aber, dass Anfangs- und Endteil dieses Namens durch 'www.' bzw. '.uni-hamburg.de' vorgegeben sind und Sie nur den Namen des Zwischenteils bestimmen können.

  • verwenden Sie für diesen Namen nur die Buchstaben a bis z, A bis Z (überflüssig), 0 bis 9 und Bindestriche,
  • der Name muss mit einem Buchstaben beginnen und darf nicht mit einem Bindestrich enden,
  • der Name muss mindestens 3 Zeichen umfassen,
  • verwenden Sie nicht mehr Zeichen, als im Formular vorgesehen sind,

Lesen Sie bitte auch die Hinweise zu dem speziellen Server, auf dem Sie Ihren Webauftritt anbieten wollen, diese Hinweise sind nur aus dem Netzt der Universität Hamburg aus erreichbsr, also von Arbeitsplätzen, deren Namen mit '.uni-hamburg.de' endet:

Betreuung der Installation

Sie haben die Möglichkeit Dienste zu nutzen, die vom RRZ angeboten werden, teilweise aber auch die Möglichkeit eigene Dienste zu installieren und zu betreiben. Beachten Sie, dass letzteres nur unter der Voraussetzung möglich ist, dass diese Installationen dann auch ständig von Ihnen betreut werden müssen.

Geben Sie im Zusatzantrag bitte an, wer Ihren Webauftritt technisch betreuen wird und melden Sie bitte dem RRZ umgehend, wenn eine andere Person diese Betreuung übernimmt. Im Falle eigener Installationen muss diese Person gegebenenfalls vom RRZ direkt und ohne Verzögerungen erreichbar und in der Lage sein, auftretende Probleme zu beheben, etwa einen Einbruch in das System über die jeweilige Installation. Für den Fall der Abwesenheit (z.B. Urlaub) ist für eine Vertretung zu sorgen. Zu den Aufgaben der technischen Betreuung gehören u.a.:

  • die tägliche Verfolgung von Sicherheitswarnungen zum installierten Produkt und das sofortige Einspielen vorhandener Patches,
  • die tägliche Überwachung des Betriebes um Angriffe frühzeitig zu erkennen,
  • Anpassung der Installation an die sich änderne Umgebung. PHP und MySQL wechseln z.B. relativ schnell und teilweise inkompatibel ihre Versionen. Die entsprechenden Anpassungen müssen durchgeführt werden. Umstellungen können auch durch Erneuerungen der Hardware oder des Betriebssystems erforderlich werden. Längerfistige Webauftritte werden mehrere solche Umstellungen erleben.
Verglichen mit dem hierfür anfallenden Arbeitsaufwand ist die Erstinstallation eines Paketes häufig eine Kleinigkeit. Wenn Sie also eine Installation gegen Bezahlung vornehmen lassen, stellen Sie bitte auch die notwendigen Mittel für die nachfolgende Betreuung bereit.

Informationen zu Ihrem Projekt bzw. virtuellen Server

Sobald Ihr Projektverzeichnis bzw. Ihr virtueller Server benutzt werden kann, erscheint der Name in der Liste der Projekte bzw. der virtuellen Server (siehe Links in der linken Spalte).

Wie arbeitet man mit den Servern?

Grundsätzlich beruht die Arbeit mit den Web-Servern auf der Server-Client Architektur. Das bedeutet, dass Sie auf Ihrem Arbeitsplatz oder einem anderen dazu geeigneten System, etwa einem Redaktionssystem die Dokumente, Anwendungen usw. erstellen und diese dann, in der Regel mit sftp auf die Server hochladen. Genaueres dazu wird bei den einzelnen Servern beschrieben.

Konfiguration

Bei der Konfiguration Ihres Projektverzeichnisses bzw. virtuellen Servers, nehmen wir Standard-Einstellungen vor, die jedoch nicht von allen erwünscht sind. Strittig ist insbesondere, ob Inhaltsverzeichnisse automatisch generiert werden sollen oder nicht. Teilen Sie uns Ihre Wünsche bitte auf dem Antragsformular mit, oder melden Sie sich bei den Webmastern.

Verweildauer

Die Präsenz Ihres Webauftrittes auf den WWW-Servern ist an die Gültigkeit der zugehörigen Projektkennungen gebunden. Diese werden immer nur zeitlich befristet vergeben und müssen bei Bedarf verlängert werden. Einzelheiten dazu finden Sie auf den Seiten der Benutzerverwaltung des RRZ.
Nach Ablauf einer Projektkennung, das geschieht in der Regel zum Jahresende, wird Ihnen das zugehörige Verzeichnis weggenommen, Sie können keine Änderungen am Inhalt mehr vornehmen, so dass Sie u.a. auch daran erkennen können, dass die Projektkennung verlängert werden muss. Die Seiten werden vom Server aber noch bis zum darauffolgenden Sommer (in der Regel 1. Juli) ausgeliefert. Danach stellt der Server die Auslieferung ein, Leser erhalten die Meldung, dass der Zugriff nicht erlaubt ist. Am darauf folgenden 1. Dezember werden die Seiten dann auf den Platten der Web-Server gelöscht.

Bis zu diesem Zeitpunkt können Sie Ihren Webauftritt ohne Probleme wieder reaktivieren, wenden Sie deshalb bitte an die Benutzerverwaltung des RRZ.

Maximal 9 Monate nach diesem Zeitpunkt sind Ihre Dokumente noch auf dem Backup-Server des RRZ gepeichert und können von dort wieder auf den Web-Servern restauriert werden, sofern Sie bis dahin Ihre Projektkennung verlängert haben. Wenden Sie sich bitte in diesem Falle an K.Phan.

Auf der Seite mit den vergebenen Projektnamen sind die Projekte mit abgelaufener Projektkennung besonders markiert.

Zugriffsrechte

Die Zugriffsrechte auf Dateien und Verzeichnisse sind für Nutzer, die bisher nur auf einem PC gearbeitet haben, teilweise ein Problem. Unter Unix hat jede Datei und jedes Verzeichnis einen Eigner und bei den Zugriffsrechten wird unterschieden zwischen denen des Eigners und denen aller anderen Nutzer. Damit die Zugriffsrechte etwas flexibler gestaltet werden können, gibt es daneben noch Zugriffsrechte für eine spezielle Gruppe von Nutzern, die meist einfach als "Gruppe", manchmal auch als "Eigner-Gruppe" bezeichnet wird. Letztere Bezeichnung suggeriert, dass der Eigner auch Mitglied der Eigner-Gruppe ist, das muss aber nicht sein. Auf den Web-Servern im RRZ verwenden wir in der Regel eine Eigner-Gruppe, die nur den Web-Server umfasst. Auf www1.rrz.uni-hamburg.de heißt diese Gruppe "infosys", auf webapp.rrz.uni-hamburg.de dagegen webapp.

Die Zugriffsrechte für den einzelnen Nutzer setzen sich zusammen aus dem Leserecht(r), dem Schreibrecht(w) und dem Ausführungsrecht(x). Letzteres bedeutet bei Dateien, dass der Nutzer das Programm in dieser Datei starten darf, bei Verzeichnissen aber, dass er in dieses Verzeichnis wechseln darf.

Als Eigner einer Datei oder eines Verzeichnisses können Sie die Zugriffsrechte für Ihre Objekte selbst vorgeben. Für sich selbst werden Sie meist die Rechte "rw-" vorgeben, wenn die Datei ausführbar ist auch "rwx", bei Verzeichnissen werden Sie in der Regel "rwx" vorgeben.

Bei Dateien, die vom Webserver ausgeliefert werden sollen, benötigt dieser zumindest das Leserecht(r). Wenn Sie daran Änderungen mit verschiedenen Web-Applikationen vornehmen wollen, auch das Schreibrecht(w). Bei Verzeichnissen benötigt der Webserver zumindest Lese- und Ausführungsrecht, wenn Sie in einem Verzeichnis mit Web-Applikationen schreiben wollen, etwa eine Datei anlegen wollen, benötigt er auch Schreibrechte. Sie werden häufig sehen, dass anstelle des x-Rechtes ein s-Recht angezeigt wird. Dies bedeutet über das x-Recht hinaus, dass bei der Anlage eines Unterverzeichnisses automatisch die Gruppe des Verzeichnisses auch als Gruppe des Unterverzeichnisses verwendet wird. Das s-Recht sollte verwendet werden, wenn es keine Gründe gibt, die dagegen sprechen.

Wie informiert man sich über die vorhandenen Zugriffsrechte

Der einfachste Weg ist vermutlich das Werkzeug "Zugriffsrechte zeigen", das Sie im Werkzeugkasten finden. Sie müssen sich mit Ihrer Kennung und dem zugehörigen Passwort authentifizieren und dann den Pfadnamen Ihres Verzeichnisses auf "www1" eingeben, das Werkzeug steht nur für "www1" zur Verfügung. Wenn Sie mit Unix-Kommandos vertraut sind, können Sie sich auch auf einem System einloggen und die Rechte mit Hilfe von "ls -l Pfadname" abfragen und mit Hilfe des Kommandos "chmod" abändern.

Kartenmaterialien

Für Lagepläne und Beschreibungen von Zufahrtswegen können Sie den Campus-Navigator benutzen.

CMS

Das RRZ unterstützt onTEAM und Quvion.