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Berichte und Papiere
ISSN 1613-7477

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Medienwissenschaft / Hamburg: Berichte und Papiere

103 / 2010: Remake

 

ISSN 1613-7477.

Redaktion und Copyright dieser Ausgabe: Hans J. Wulff.

Letzte Änderung: 19. November  2009.

 

Theorien des Remake: Eine Arbeitsbibliographie
Komp. v. Hans J. Wulff



Einen gegebenen Stoff erneut zu verfilmen, einen Erfolgsfilm zu verdoppeln, eine schon verfilmte Geschichte in anderem Milieu neu vorzustellen, sie zu variieren und sie auf die besonderen Gegebenheiten der dargestellten Welt hin anzupassen: Das ist Praxis des Films, wohl seit seinem Beginn. Daß immer die gleichen Stoffe den Anlaß boten zu immer neuen Versuchen, das Zeitgenössische oder das Ewig-Menschliche zu zeigen, zu präzisieren oder überhaupt erst zu finden, ist beileibe keine filmische Angelegenheit, sondern auch in der Literatur - und erst recht: in der Volksliteratur - gängige und bekannte Praxis. Man ziehe die verschiedenen Stoff- und Motivgeschichten zu Rate: Diese sind voller Hinweise auf Geschichten, die in immer neuen Annäherungen und Variationen erprobt wurden. Ein ‚Remake‘ ist, wollte man flapsig formulieren, ganz einfach eine Neuverfilmung eines schon verfilmten Stoffes. Bezugnahmen von Texten aufeinander gibt es viele - dazu rechnen u.a. Fortsetzungen, Parodien, Kompilationsfilme und lediglich im Titel auf ein Original anspielende Filme. Die Frage, was ein Remake ist, bleibt virulent: Wieviele stoffliche Ähnlichkeiten müssen zwei Filme aufweisen, daß man von einem ‚Remake‘ sprechen darf? Das texttheoretische Problem der sich Remake nennenden Ähnlichkeitsbeziehung  von Filmen, die sich mehr oder weniger detailgetreu auf den Vorgänger beziehen und oft sogar denselben Titel tragen, ist unklar. Geht es um Ähnlichkeiten oder um die Beschreibung der Unterschiede im Gleichen - vieles spricht dafür, dass in einem historischen und in einem kulturwissenschaftlichen Interesse die Beschreibung der Differenzen wichtiger ist als die Feststellung der stofflichen, narrativen und dramatischen Nähe von zwei oder mehr Texten. In der Differenz manifestiert sich historischer Wandel und kulturelle Unterschiedlichkeit. In der Differenz manifestiert sich aber auch die Anpassungsleistung, weil nicht jede Neuadaption eines Stoffes das „Original“ nur ausbeutet, sondern es aktualisiert, neu ausrichtet, thematisch veränderte Akzente setzt.

 Ein Sonderfall ist die Neuverfilmung eines Stoffes durch den gleichen Regisseur, die schon André Bazin als eine der elementaren Möglichkeiten des Remakes ausgemacht hatte, weil es ihm so möglich wäre, Modifikationen und Umgewichtungen von Themen vorzunehmen. Gerade hier geht es also weniger um die Originalgetreue der Adaptation, sondern um die Umgewichtungen, die thematischen Verschiebungen, die Modulation des Erzählens. Alfred Hitchcocks Doppelverfilmung von The Man Who Knew Too Much (1934, 1956) etwa figurierte die patriarchalen Autoritätsverhältnisse neu. Howard Hawks‘ A Song Is Born (1948) ist eine Musical-Fassung der Screwball-Comedy Ball of Fire (1941). Gelegentlich wurden auch die US-Adaptationen ausländischer Filme von den ursprünglichen Regisseuren verantwortet (wie bei dem Low-Budget-Film El Mariachi, 1992, den Robert Rodriguez als Desperado, 1995, neu verfilmte).

 Transformationen über Genre-Grenzen hinweg sind offenbar akzeptabel (erinnert sei an die Western-Adaptionen japanischer Samurai-Filme); der Stoff kann über kulturelle Grenzen hinweg transportiert werden (man denke an Godards A Bout de Souffle, 1960, und McBrides Breathless, 1983); der Stoff kann historisch sehr verschieden angesiedelt und konkretisiert sein (verwiesen sei auf die filmischen Adaptionen klassischer Mythenstoffe, an die Shakespeare-Verfilmungen etc.). Wenn man an Romeo und Julia auf dem Dorfe (1941, 1984) oder die West Side Story (1961) als Variationen des Romeo-und-Julia-Stoffes denkt, dann steht das Problem der Variabilität und der Identität von Stoffen, von Geschichten, von Konstellationen und Schemata im Raum. Es entstehen stofflich miteinander verwandte Textgruppen, deren jeweils besonderer innerer Zusammenhang jeweils neu bestimmt werden muß. Remake-Untersuchung ist ein Sonderfall der Textsorten-Untersuchung, bildet ein Zwischenglied zwischen Einzelfilm-, Stoff- und Genreanalyse. Die Grenzen sind unscharf gezogen, weil auch die Vielfach-Verfilmungen mancher Stoffe als Fälle der Neuadaption sich als Grenzfälle des Remake erweisen können (wenn man etwa an die zahlreichen Verfilmungen der Drei Musketiere denkt).

 In der Praxis der Neuverfilmung (des remaking) stehen meist pragmatische Gründe im Vordergrund - es geht um die Anpassung von Filmen an andere Märkte (mit anderen Stars), um die Aktualisierung von Geschichten und ihre Neuanpassung an veränderte historische, generische und stilistische Gegebenheiten, auch um Formen kultureller Anpassung oder sogar Übersetzung.

 Häufig stehen ökonomische Gründe hinter einem Remake: Das Risiko, neue Darsteller oder ästhetische Formen einzuführen, scheint geringer, wenn das Publikum einen Stoff bereits kennt. Vor allem den USA, in denen sich das Publikum bis heute weigert, nicht-amerikanisches Kino in synchronisierten oder untertitelten Fassungen zu sehen, gab es schon in der Stummfilmzeit die Tendenz, erfolgreiche Stoffe in eigenen Adaptionen vorzulegen. Unüblicherweise wurde der italienische 12-Reeler Quo vadis? (1913) erst 1925 und 1929 in Hollywood neuverfilmt; normalerweise erfolgt die Neuverfilmung viel schneller - der französische Pépé le Moco (1937) mit Jean Gabin wurde 1938 als Algiers neu verfilmt (Hauptrolle: Charles Boyer); 1948 folgte sogar eine Musical-Adaption des gleichen Stoffes (Casbah); Marcel Carnés Le Jour se lève (1939) wurde gleich nach dem Krieg als The Long Night (1947) neu aufgelegt. Das Muster der Neuadaptation ist bis heute erfolgreich und üblich: Daniel Givnes Le Retour de Martin Guerre (1982) wurde als Sommersby (1993) neu verfilmt, Luc Bessons Nikita (1990) kam noch im gleichen Jahr als Assassins (1990) ins Kino, Alejandro Amenábars Abre los ojos (1997) wurde als Vanilla Sky (2001) von Cameron Crowe neu adaptiert (mit dem Drehbuch von Amenábar); der mexikanische Independent-Film El Mariachi (1992) wurde gar vom gleichen Regisseur (Roberto Rodriguez) in Hollywood erneut verfilmt und gleich um einen Sequel-Teil erweitert (Desperado, 1995). Neben derartigen Neuverfilmungen stehen eine ganze Reihe von Stoff-Adaptionen, die die Geschichten zugleich in neue Genres transformieren - aus Akira Kurosawas Spätsamurai-Film Yojimbo (1961) wird dann z.B. der Gangsterfilm Last Man Standing (1996, Walter Hill).

 Die folgende Arbeits-Bibliographie versammelt Beiträge zur Remake-Forschung, die von theoretischem Interesse sind. Die zahlreichen Untersuchungen einzelner Neuverfilmungen spielen hier nur dann eine Rolle, wenn die Analyse über den besonderen Fall hinaus von Bedeutung ist.

 

 

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  Impressum   Letzte Änderung: 21.10.2010