Das virtuelle
Preußische Urkundenbuch
Regesten und Texte zur Geschichte Preußens und des Deutschen Ordens -
Ältere Abteilung (1140-1381)
Ein Projekt der Arbeitsstelle
für die digitale Edition mittelalterlicher Quellen /
des Zentrums "Geisteswissenschaften in der digitalen Welt" an der Universität Hamburg
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© Stuart Jenks, Erlangen / Jürgen Sarnowsky, Hamburg (1999-2009) Nicht zum gewerblichen Gebrauch. – Kopieren ("Spiegeln") untersagt. – Vollständige oder auch auszugsweise Wiedergabe im Internet und in anderen Medien ist nicht erlaubt (mit der Ausnahme wissenschaftlicher Zitate). Zurück zur Seite Preußische Landesforschung / Zurück zur Übersicht / Nächste Seite |
REGESTEN 1280
PrUB 1.2.379 1280 März 25. Preetz. Bischof Heinrich von Pomesanien gibt dem Kloster Preetz in Holstein einen Ablassbrief.
PrUB 1.2.380 1280 Juli 26 (?). Christburg. Konrad von Feuchtwangen, Landmeister von Preußen, verschreibt dem Prußen Sambango die Felder Lupin und Iggeln [Kreis Stuhm].
PrUB 1.2.381 1280 August 1. Elbing. Mangold, Landmeister in Preußen, verschreibt Mandio und seinem Bruder Saluch 8 Hufen auf dem Feld Panien [Spanden, Kreis Preußisch Holland], dazu Amnestie für den Abfall vom Glauben.
PrUB 1.2.382 1280 August 1. Elbing. Mangold, Landmeister des Deutschordens in Preußen, verleiht den Prußen Wargathen, Bechse und Naslao und ihren Erben im Feld Bylien soviel Ackerland, wie sie selbst mit ihren Haken bebauen können.
PrUB 1.2.383 1280 September 21. Thorn. Schultheiß, Rat und Gemeinde der Stadt Thorn erklären sich mit dem ihnen von Lübeck angezeigten Beschluß hinsichtlich der Schiffahrt nach Flandern einverstanden, lehnen jedoch die Teilnahme an einem etwa daraus entstehenden Krieg ab.
PrUB 1.2.384 1280 Oktober 31. Czechów. Lesko, Herzog von Krakau, Sandomir und Sieradz, erklärt, es sei auf dem zum Ausgleich der zwischen ihm und der Herzogin Kunegunde, Witwe des Herzogs Boleslaw von Krakau und Sandomir, obwaltenden Mißhelligkeiten angesetzten Verhandlungstag kein Ergebnis zustande gekommen, weil viele seiner Barone wegen drohender Einfälle der Litauer und Prußen ausgeblieben sind. Er wird sie aber in keiner Weise beeinträchtigen.
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