Das virtuelle
Preußische Urkundenbuch
Regesten und Texte zur Geschichte Preußens und des Deutschen Ordens -
Ältere Abteilung (1140-1381)
Ein Projekt der Arbeitsstelle
für die digitale Edition mittelalterlicher Quellen /
des Zentrums "Geisteswissenschaften in der digitalen Welt" an der Universität Hamburg
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REGESTEN 1256
PrUB 1.1.326 1256 März 11. Rom, im Lateran.
Papst Alexander IV. beauftragt in Wiederholung der Bulle Qui justis (PrUB 1.1.146) den
Provinzialprior der Dominikaner in Deutschland mit der Kreuzpredigt für Livland und Preußen
und erlässt gleichen Auftrag in allen Kirchenprovinzen Deutschlands, der östlichen
Slavenlander und Skandinaviens, insbesondere auch an die Bischöfe von Kulm und Kurland.
PrUB 1.1.327 1256 Juni 29. bei Frankfurt. Bischof Heinrich von
Samland beurkundet, den Schiedspruch anzunehmen, den Bischof Heidenreich und Bruder Burchard von
Hornhausen, als Obmann Bruder Dietrich von Grüningen, der Meister von Deutschland und Preußen,
in bezug auf die Gelder gefällt haben, die die Sambiten nach ihrer ersten und ihrer zweiten
Unterwerfung an den Komtur von Königsberg zahlen mußten.
PrUB 1.1.328 1256 Juni o.T. Lübeck. Der Erzbischof von
Riga erlässt aufgrund seiner Autorität als Metropolit und päpstlicher Legat ein neues
Statut über das Strandrecht und über die Zollfreiheit der Kaufleute in allen seiner
Jurisdiktion unterworfenen Ländern.
PrUB 1.1.329 1256 Juli 15. Anagni. Papst Alexander IV.
erteilt auf Anzeige des Herzogs Kasimir von Kujawien, dass er Hinderung finde, die Jentwesenen
zu bekehren, dem Bischof von Breslau, dem Dominikanerprior von Kulm und dem Bruder Bartholomäus
von Böhmen den Auftrag, diejenigen mit der Exkommunkation zu bedrohen, die die Bekehrung hindern.
PrUB 1.1.330 1256 Juli 18. Anagni. Papst Alexander IV. beauftragt
den Bischof von Kujawien und zwei andere Prälaten, den Deutschorden in Preußen bei Strafe der
Exkommunikation anzuhalten, dass er den mit dem Stift Plock in bezug auf die Kirchengüter im
Kulmer Land eingegangenen Vergleich beobachte.
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