| Deutsche Forschungsgemeinschaft |
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DFG-Schwerpunkt
(Schwerpunktprogramm Nr. 195) ”Effiziente Gestaltung von Finanzmärkten und Finanzinstitutionen” http://www.wiwi.uni-frankfurt.de/dfg/dfg195/projekte.htm |
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Projekt
Die Ausgestaltung des Orderbuchs kann man als wesentliches Element der Marktorganisation und somit als ein wichtiges Wettbewerbsinstrument ansehen.
So ist das Orderbuch im elektronischen Handelsverfahren XETRA weiter geöffnet als das Orderbuch im deutschen Parketthandel, in Paris oder New York.
Für den Börsenwettbewerb und die Börsenaufsicht stellt sich daher die Frage, welcher Grad der Orderbuchtransparenz dazu beitragen kann,
einen Finanzplatz zu stärken.
Veröffentlichungen
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Projekt Es soll die These untersucht werden, daß die Agency-Beziehung zwischen Anlageinstitution und Bank zu überhöhten Transaktionskosten führt. Mit IBIS-Daten wird für ein Spektrum von Transaktionskostenmaßen jeweils das Standardniveau ermittelt, um damit die entsprechenden Kosten von Transaktionen institutioneller Anleger zu vergleichen. Durch dieses Vorgehen soll zugleich eine Methodik für das in Deutschland noch vernächlässigte Transaktions-Controlling erarbeitet werden.
Veröffentlichungen
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Projekt
Die Entwicklung eines Finanzplatzes wird entscheidend durch Preis und Qualität seiner Effektenhandelsdienstleisungen beeinflußt.
Ein wichtiger Bestandteil der Transaktionskosten sind die Kosten sofortigen Abschlusses, die in der Geld-Brief-Spanne zum Ausdruck kommen.
Üblicherweise werden drei Komponenten betrachtet, und zwar Geschäftsabwicklungskosten,
Bestandshaltekosten und Informationsrisikokosten.
Veröffentlichungen
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DFG-Schwerpunkt
  ”Empirische Kapitalmarktforschung”
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Projekt Es ist unstrittig, daß die Bundesrepublik als Finanzplatz an Bedeutung verlieren wird, wenn es nicht gelingt, die Transaktionskosten im deutschen Effektenhandel wenigstens in dem Maße zu senken, wie das an anderen wichtigen Finanzplätzen geschieht. Während die anderen Komponenten der Transaktionskosten sich durch Computerisierung tendenziell senken lassen, hängen die Kosten sofortigen Abschlusses auch vom Kursermittlungsprinzip ab, also davon, ob der Handel an einer Börse sich eher auf das Auktionsprinzip oder auf das Marketmakerprinzip stützt. In Deutschland entwickeln sich gegenwärtig verschiedene computergestützte und vollelektronische Handelssysteme für das Kassageschäft, von denen einige sehr auf Marketmaker setzen (IBIS, MATIS, MIDAS), andere dagegen nicht (BOSS-CUBE, BIFOS). Das Forschungsvorhaben will aufzeigen, wie die Kosten sofortigen Abschlusses vom Kursermittlungsprinzip abhängen und wie sie sich in der gegenwärtigen Übergangsphase in verschiedenen Systemen entwickeln. Es will einen weiteren Beitrag zur börsenpolitischen Diskussion und zur Überprüfung der These leisten, daß für umsatzstarke Werte das Auktionsverfahren zu den niedrigsten Kosten sofortigen Abschlusses führt.
Veröffentlichungen
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Projekt Das Projekt ist vor allem dem Forschungsschwerpunkt "staatliche Regulierungen" zuzuordnen. Das Börsenzulassungs-Gesetz vom 16. Dezember 1986 hat als neues Börsensegment den geregelten Markt eingeführt, der im Mai 1987 eröffnet wurde. Der Gesetzgeber hat dieses neue Börsensegment geschaffen, weil er davon überzeugt war, daß damit die Bedingungen für die Emission von Aktien durch mittelständische Unternehmen verbessert würden gegenüber der bisherigen Situation, in der diese Unternehmen vor allem auf den geregelten Freiverkehr angewiesen waren. Es wird untersucht, ob durch den geregelten Markt die Emissionsbedingungen tatsächlich verbessert worden sind. Im Zentrum dieser Untersuchung steht dabei die Frage, ob es eine abnormale Performance der Aktien gegeben hat, die vom geregelten Freiverkehr in den geregelten Markt übergewechselt sind. Empirisch ist der Segmentwechsel bisher für die Bundesrepublik nicht untersucht worden.
Veröffentlichungen
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