Evaluation:
Einschätzung der Vorlesungsreihe Globale Zukunftsfragen, Wintersemester 2002-2003

„Externe“ Auswertung von Dr. Jacques Leonardi, Max-Planck-Institut für Meteorologie

Inhalt

  1. Rahmen, Methode
  2. Frage 1: An wie viel Vorlesungen haben Sie teilgenommen?
  3. Frage 2: Ihr Status an der Universität
  4. Frage 3: Alter und Geschlecht
  5. Frage 4: Mit welchen Motiv sind Sie in die Vorlesung gekommen?
  6. Frage 5: Welche drei Vorlesungen haben Ihnen am meisten gegeben?
  7. Frage 6: Was hat Ihnen dabei am besten gefallen?
  8. Frage 7: Was würden Sie sich nächstes mal anders wünschen?
  9. Wie beurteilen Sie die Vorlesungsreihe insgesamt auf einer Punkteskala von 15-0 (sehr gut = 15, schlecht = 0)
  10. Interpretation der Resultate, Empfehlungen, Fazit

  1. Rahmen, Methode
    Verteilung der Bögen nach der Vorlesung von Prof. Grassl, am 23. Januar 2003, 5-10 Minuten Zeit zum Ausfüllen. Fragebogen vom Organisator entworfen. Stichprobe: Anzahl auswertbarer Fragebögen: 142 Methode der Auswertung: Mehrfachnennungen waren möglich, so ist die Anzahl der Nennungen angegeben. Frage 4: Alle verschiedenen Antworten sind wortgenau wiedergeben. Die Antworten aus den Fragebögen sind nach Stichworten sortiert. Die Gruppenbildung erfolgt nach inhaltlichem Schwerpunkt und Sinn der Antwort. Frage 6 und 7: Antworten werden sinngemäß wiedergegeben. Es handelt sich um eine „externe“ Evaluation insofern, als der Autor wenig von Organisation und Durchführung erfahren hat. Eine völlige Unabhängigkeit ist nicht gegeben.

  2. Frage 1: An wie viel Vorlesungen haben Sie teilgenommen?
    Mittelwert aller Antworten: 8

  3. Frage 2: Ihr Status an der Universität
    Student/Studentin: 51
    Eingeschriebene/r Gasthörer/in: 12
    Gast: 77

  4. Frage 3: Alter und Geschlecht

    unter 30: 51
    30 bis 60: 45
    über 60: 47
    m: 73
    w: 56

  5. Frage 4: Mit welchen Motiv sind Sie in die Vorlesung gekommen?
    Das Interesse an den Themen, die Wissenserweiterung, die Erkenntnis, die Informationsgewinnung und das Lernen waren ausschlaggebend bei Studenten und Gasthörern. Ein spezielles Thema wird selten genannt. Unter den globalen Themen sind Globalisierung, Zukunft, Umwelt und Klima häufiger genannt.
    Antworten Anzahl der Nennungen
    Thema ist interessant - Interesse am Thema (an der Thematik, den Themenbereichen) 19
    Allgemeines Interesse, Interesse 8
    Interesse an Umweltthemen (Zukunftsfragen) 2
    Interesse an Umwelt/ an globalen Problemen, insbes. Klima 2
    Interesse an Klima, Umwelt, Nachhaltigkeit 1
    Interesse an den Themen, vor allem was Umwelt und Klima betrifft 1
    Umweltschutz allg., berufliches Interesse 1
    Interesse an regenerativen Energie und am Klima 1
    Mein starkes Interesse an globalen Zukunftsfragen, über Wasser, Klima, Polit. Fragestellungen 1
    Wissenschaftliches Interesse 1
    Interesse am Thema, weil es zum Seminar in den FB’s dazugehört 1
    Transparenz der verschiedenen Themen 1
    Wunsch, mehr zum Thema zu erfahren 1
    Diese VL ist dieses Semester meine „Fun Veranstaltung“ von der ich jedes Semester eine mache. (heißt: nur zur Weiterbildung nach Interesse, nicht scheinrelevant) 1
    Privates Interesse an Zukunftsfragen 1
    Überblick gewinnen über aktuellen Forschungsstand zu globalen Themen 1
    Information zu ausgewählten Themen mit Praxisbezug zu meinem beruflichen Alltag 1
    Interessantes Gebiet, bzw. Wort, dass ich mit Hintergrund füllen wollte 1
    Endlich mal ein Überblick über die wichtigsten Themen, interessant 1
    Themenkomplex interessiert mich 1
    Programm mit aktuellen (brennenden) Themen 1
    Wie auch vom Referenten hervorgehoben handelt es sich bei diesem Themenkreis um den ausschlaggebenden für das angelaufene Jahrhundert 1
    Know-how erweitern (Wissenserweiterung / Wissensdurst /Informationshunger) 4
    Information (Informationen erhalten), Informationsbedarf (-gewinn) 5
    Sich zu informieren, breite Wissensgrundlage zu schaffen für’s Studium 1
    Wissen erweitern, Bestätigung erfahren 1
    Vergleichen und Erwerben von Kenntnissen 1
    Wissen sammeln, Argumente finden 1
    Lernen 1
    Interessante Veranstaltung, von der ich mir erhoffte, viel zu lernen (habe ich auch!) 1
    Lernen, Perspektive erweitern, Kontakte knüpfen 1
    Zu lernen, bin Mitglied einer lokalen Agenda 21-Gruppe 1
    Lernen um einzuschätzen, welche Veränderungen man persönlich vornehmen kann 1
    Lernen, welche Veränderungen im Allgemeinen notwendig sind (werden?) 1
    Weiterbildung 1
    Allgemeinbildung 1
    Positive Enwicklungen der Ökologie kennen zu lernen, vgl. Lexikon der Irrtümer der Ökologie 1
    Den neuesten Stand der wissenschaftlichen Rechnungen zu erfahren 1
    Um mein Wissen auf den neuesten Stand zu bringen auf einem intellektuell und wissenschaftlich anspruchsvollem Niveau 1
    Weiterbildung im Rahmen von wirtschaftlichen Grundüberlegungen 1
    Meinungen von Experten aus erster Hand erfahren 1
    Berufliche Motive, Bildungsangebot der Uni als Gast nutzen 1
    Neugier, Wunsch nach Informationen, Sorge um Zukunft 1
    Informationen und Motivation vermehren (bei mir selber und bei anderen) 1
    Die neuesten Infos zu den Themen zu hören, neben Darstellung der wesentlichen Inhalte 1
    Als Geograph vorhandenes Wissen auf neuesten Stand zu bringen (bis 1998 selbst globale Umweltseminare gemacht) bzw. dafür neue Anregungen zu bekommen 1
    Umfassende Information 1
    Neues zu hören 1
    Neugierde, den Wunsch, etwas neues zu lernen 1
    Interesse an stärker wiss. Diskussionen, die sich an nat. Fakten orientieren müssten 1
    Interesse am breiten Spektrum 1
    Interesse, Infos, andere Sichtweisen 1
    Die Unumgänglichkeit, sich mit diesem Themenkomplex auseinanderzusetzen 1
    Globale Zukunftsfragen, Interesse an globale Themen 1
    Mehr über die Globale Zuskunft zu erfahren und die Zusammenhänge kennenlernen 1
    Die globale Zukunft geht uns alle an 1
    Umfassende Informationen über Globale Zukunft zu erhalten 1
    Über Globalisierung und Zukunft etwas erfahren. 1
    Infos zum Thema Globalisierung, um Details von objektiver Sicht zu erhalten 1
    Neue Ansichten, Erkenntnisse zur Globalisierung 1
    Globale Zukunftsfragen sind Themen, die für alle wichtig, zumindest aber wissenswert sind. Ich wollte mein bisheriges Wissen erweitern bzw. verfestigen 1
    Kenntnisse der globalen Prozesse, der Zusammenhänge und deren Knotenpunkte (näher kennenzulernen) zu vertiefen 1
    Neuorientierung zu Beginn des Ruhestandes. Spez. Interesse an den Problemen der Globalisierung 1
    Ich finde es wichtig, dass diese globalen Fragen einer breiten Zuhörerschaft nahegebracht werden 1
    Umfassende Informationen über Globalisierung (Folgen+Risiken) 1
    Möglichst viel und breit angelegt, etwas über die globalen Probleme dieser Welt zu hören. 1
    Generelles Interesse am Thema Glob. Zuk. 1
    Allgemeinbildung und Interesse am Phänomen Globalisierung 1
    Informationen bzgl. zukünftiger Entwicklungen, Chancen + Risiken 1
    Von Fachleuten etwas über Zukunftsfragen erfahren 1
    Interesse an Zukunftsfragen der Menschheit 1
    Wie geht es weiter? 1
    Sorge um die Zukunft 1
    Scheinvorraussetzung für Seminar „Global Governance und Internationale Umweltpolitik“ 5
    Ich will einen Schein ! 1
    Schein + Interesse (Aktualität der Vorlesungen) 2
    Um das parallel laufende Seminar (Spitzer, Raue, Puetter..) betreuen zu können 1
    Interesse, Scheinrelevanz 1
    Seminar in der Botanik dazu 1
    Mehr Informationen zum Stand der Wissenschaft in den einzelnen Bereichen; außerdem bin ich in einem der Begleitseminare 1
    Ein besseres Verständnis für die Zusammenhänge dieser Fragen zu bekommen 2
    Interesse, Themenvertiefung, Zusammenhänge erkennen - verstehen 1
    Besseres Verständniss der Zusammenhänge (global) 1
    Allgemeines Interesse an Weltthemen, „über den Tellerrand schauen“, Zusammenhänge zwischen eigenem Bereich und anderen Bereichen erkennen wollen 1
    Zusammenhänge globaler Entwicklungen zu verstehen 1
    Erkenntnis der fortschreitenden Veränderung 1
    Erkenntnis über aktuellen Stand der Diskussion, neue Aspekte, Fragestellungen 1
    Auf einem möglichst objektiven und hohen Erkenntnisstand 1
    Erkenntnisgewinn, Hoffnung auf Richtigkeit eigenes Wissens 1
    Stand der Veränderung und eventuelle Projekte 1
    Gewinn an Verständnis für globale Zustände + Veränderungen im Umgang mit Umwelt 1
    Interdisziplinarität 1
    Interdisziplinarität, Globalität 1
    Interdisziplinär etwas über Glob. zu erfahren 1
    Fächerübergreifend Zusammenhänge erkennen 1
    Andere wissenschaftliche Perspektiven 1
    Interesse, welchen Schwerpunkt von den Disziplinen gesehen werden 1
    Mal über den eigenen Tellerrand meines Studienfaches hinausschauen 1
    Erweiterung des persönlichen Horizonts 2
    Anleitung zumHandeln 1
    Anregungen für Eigeninitiative bekommen 1
    Möglichst aktiv etwas für unsere Zukunft tun 1
    Eine klare und deutliche Darstellung der globalen Risiken und deren Wichtigkeit zu erhalten, sowie eine Perspektive zu erhalten, was getan werden kann/darf/sollte 1
    Soziale Ausgleichsvorlesung zu meinem Studiengang „Wirtschaftsingenieurwesen“, Recherchen für meine Studiengangszeit, Wissenschaftliche Herangehensweise an die oft einseitig politisierte Diskussion 1
    Besser einschätzen zu können, was die Zukunft bringt, um die eigene Position zu entwickeln und später nicht überrascht zu sein 1
    Meinen Horizont für die wirklich lebenswichtigen Themen der Menschheit zu erweitern, als Gesprächsgrundlage 1
    Mehr über Lösungansätze zu wissen, wie man die großen Probleme der Menschheit im 21 Jh. lösen od. abschwächen kann 1
    Wissenszuwachs, Ideen sammeln, Gedankeaustausch über HH-weite Lösungswege 1
    Lernen, Perspektiven für persönliche Aktivitäten finden 1
    Diverse
    Prof. Grassl ist bekannt 1
    Um Klaus Lanz kennenzulernen, dann für Prof. Grassl (JL: Gast war 2 Mal da) 1
    So stellte ich mir diese Vorlesung sehr spannend vor 1
    Endlich mal nicht die Auslassungen der jetzigen Regierung allein zu werten + zu hören 1
    Hohe Bedeutung der Fragestellungen 1
    Keine Antwort 8

    Häufigkeit der Begriffs-Nennungen in den Antworten
    Interesse 54
    Global, globale 18
    Information(-en) 14
    Zukunft, Zukunftsfragen 14
    Wissen 13
    Lernen 12
    Zusammenhänge 9
    Umwelt 8
    Globalisierung 6
    Wissenschaft 6
    Schein 4
    Interdisziplinär, Interdisziplinarität 3

    Gruppen von Antworten nach deren inhaltlichen Schwerpunkten
    Interesse, Interesse am Thema, an den Themen, Informationen, Wissen, Wissenschaft, Lernen 91
    Globale Fragen, globale Zukunft, Globalisierung 15
    Schein, Seminar 12
    Eigenes Handeln, Lösungsansätze 10
    Interdisziplinarität, Erweiterung des persönlichen Horizonts 9
    Zusammenhänge 6
    Zukunftsfragen, Zukunft 5
    Erkenntnis 4
    Veränderungen 2
    Sonstige 5

  6. Frage 5: Welche drei Vorlesungen haben Ihnen am meisten gegeben?
    a b c Summe Ranking der Summenwerte
    Einführung: Spitzer, Feindt, Floyd 1 2 2 5 12
    Biodiversität: Jürgens(13x); Tol(4x) 17 14 6 37 3
    Gaia u. Prometheus: Steinvorth(9x), Dietz(2x) 10 7 2 19 6
    Globalisierung: Sachs 16 8 11 35 4
    Food and Agric.: Benjelloun(4x); Beusmann 2 4 6 10
    Megacities: Oßenbrügge(6x); Baykan(2x) 2 7 10 19 6
    Migration: Neumann(4x); Seukwa(1x) 3 4 2 9 9
    Bevölkerung: Mertens(4x); Hummel 4 7 1 12 8
    Selbsorganisation: Petschel-Held 2 4 6 11
    Wasser: Lanz 23 27 16 65 2
    Gesundheit: Kloss-Quiroga 3 7 10 20 5
    Energie und Klima: Graßl 49 34 26 109 1

    P.S: Oft wurde nur das Thema genannt. Die Zahl der namentlichen Nennungen von Vortragenden bei Doppelbesetzung sind in Klammern angefuehrt.

  7. Frage 6: Was hat Ihnen dabei am besten gefallen?
    Die gute Qualität der Vorträge, die Fähigkeiten, Sachkompetenz und Lebendigkeit der Vortragenden, deren guten Präsentation, Vortragsstil und Verständlichkeit werden positiv aufgenommen. Thema, neue Denkanstöße und Diskussion sind weitere +Punkte. Eine hohe Zahl „ohne Antworten“ liegt vor.
    AntwortenAnzahl der Nennungen
    Gute Qualität der Vorträge, gute Dozenten, Professoren, gute Rethorik /Sprache, lebendig vorgetragen 38
    Verständlichkeit, populäre Darstellung 19
    Übersichtliche Aufbereitung des Themas, gute Folien /Darstellung /Präsentation 16
    Vielfalt/Bandbreite der Themen, Gesichtspunkte, Vorträge 15
    Thema, Interesse am Thema 15
    Sachkompetenz, Sachliche Darstellung ohne Polemik 13
    Neue Erkenntnisse, Aspekte, Gesichtspunkte, Denkanstöße 13
    Jeweils lebhafte Diskussion, gute Diskussion, verschiedene Sichtweisen, konträre Meinungen wurden aufgezeigt (Steivworth/Grünen-Politikerin) 8
    Informativ und nicht langweilig, viele (nicht zu viele) Fakten 6
    Aktualität, Brisanz 5
    Interdisziplinärer Ansatz, Vernetzung 4
    Der klare Geist von Prof. Grassl; Energie+Klima; Grassl Vorlesung; die lebendige Art wie Herr Grassl seine Vorlesung hält 4
    Verbindung Wissenschaft und Politik, Politikbezug 3
    Konzeption der Vorlesungsreihe, Idee der Reihe 2
    Allgemeines Klima, offene Atmosphäre 2
    Darstellung der Entwicklungen, Zukunft, Einfluss des Menschen, Perspektiven 2
    Universelle Denkansätze, globale Ansätze 2
    Die Moderation von Herrn Spitzer und Frau Floyd; die nette Art der Leiter 2
    Den Mut, die Uni zu öffnen, potenziell kann jeder teilnehmen 2
    Begleit-Pflanze 1
    Gute Technik 1
    Vorlesungen waren alle sehr interessant 1
    Leider zu wenig 1
    Eindringlichkeit der Vorträge, Relativierung der Vorurteile bzgl. was zu tun ist 1
    Haben ins Mikrofon gesprochen 1
    Mit Kopfmikro auch gut zu verstehen 1
    Tol: hat aufgeregt; Jürgens: super Vortrag, obwohl der erste noch im Gedächtnis, auch Lanz hat gut vorgetragen + interessante Verknüpfungen gebracht. Oßenbrügge’s Vortrag hätte gern noch 1 Stunde länger gehen können! 1
    Darstellung der Wasserprobleme 1
    Verläßlichere Daten und Zahlen als in den Medien 1
    Anschlußdiskussion am Küchentisch, bietet gr. Zusammenhang für kleine Studienbausteine 1
    Weltweiter Vergleich von Tendenzen und Ergebnissen 1
    Einführung: Erwartungsstimmung im Saal, Knappheit + Klarheit d. Sprecher; Grassl: Karheit Knappheit und Energie/Humor/Bodennähe; Jürgens: Mein Interessensgebiet 1
    Vieles kann auf sich persönlich projiziert werden 1
    Norbert Jürgens, Gerhard Petschel-Held, W. Sachs 1
    Der erkennbare rote Faden 1
    Darstellung ohne Interessenvertretung und Evangelisierung 1
    Die Ko-Referentin zum Vortrag Naturbilder 1
    Darstellung von Zusammenhängen, pol. Einwirkungen, versch. Denkweisen, Kulturen 1
    Versuch, kompetente ausländische Fachleute zu gewinnen 1
    Ehrlichkeit und keine Arroganz der Vortragenden 1
    Die ehem. Ausländerbeauftragte des Senats hat es im Grunde als einzige geschafft, die Hörer emotional zu erreichen, Beispiel: soziale/pers. Folgen der Aufenthaltsstation, Betroffenheit erzeugt 1
    Keine Antwort 22

  8. Frage 7: Was würden Sie sich nächstes mal anders wünschen?
    Große Unterschiede und viele Widersprüche in den 135 Äußerungen, bis auf zwei Fragen: Technik verbessern (24) und Lösungsvorschläge präsentieren (10). Überraschend viele Enthaltungen (33) und viele rundum zufriedene Befragte (9). Technik war vor allem wegen des ständigen Rauschens in der Mikrofonanlage während des Graßl Vortrages wahrscheinlich überbewertet. Eine große Zahl der Antworten zeigt originelle Ideen, die nur einmal vorgebracht werden. Vorschläge sind konstruktiv und auf Organisation und Vortragende gerichtet.
    Nichts; Gar nichts, es war sehr interessant; ok; war schon ok; ist so gut; bin (sehr) zufrieden; der Mix war richtig; nichts Entscheidendes 9
    Bessere Technik; technisch besser vorbereiten; funktionierendes Mikrofon, Laptop, Beamer; bessere Akustik 24
    Nicht nur Probleme, auch Lösungsvorschläge; mehr Lösungen; Eingehen auf positive Entwicklungen + Chancen; was können wir tun?; Aufzeigen von Alternativen; konkretere Beispiele; (auch wenn es für die meisten Probleme wahrscheinlich keine Lösungen gibt, zumindest keine ethisch+moralisch korrekten) 10
    Mehr Professionalität beim Vortrag; einige Referenten sollten besser referieren; durchweg gute Rhetorik; nicht so große Qualitätsunterschiede in Vorträgen; Aussortieren uneffektiver Vorträge; Teil der Referenten wenig mitreissend; Vorträge vielfach sehr oberflächlich. Das meiste kennt man aus der Schule bereits; Niveau einiger Vorlesungen war etwas niedrig 8
    (besser) lesbare Folien 7
    Unverständliche Fachwörter (erläutern); zuviel Statistik; zuviel Informationen, Zahlen; Grundlagen sollten erläutert werden 5
    Öfter kontroverse Referenten einladen; 2 Experten mit kontroversen Standpunkten; mehr Kontroverse; mehr gegensätzliche Themen; möglichst immer zwei Referenten zu einem Thema 5
    Handout; Thesenpapier; Skripte, weiterführende Literatur; Skripte im Internet 4
    Besseren Bezug der Vortragenden aufeinander (besonders schlecht Jürgens+Tol); Bezug auf verbindende Zusammenhänge zwischen den Zukunftsfragen; mehr Diskussion unter den Referenten 4
    Die Vorstellung der begleitenden Seminare war überflüssig 3
    Übersetzer bei englischer Moderation 3
    Redezeit einhalten; nur in Ausnahmen überziehen 3
    Kein Ablesen der Vorträge; frei sprechen 3
    1 Thema und 1 Vortragender pro Thema/Abend 3
    Wärmeren Hörsaal; Heizung 2
    Keine englischen Moderatoren; englisch nicht zu verstehen 2
    Mehr Zeit für interessante Sprecher; 60 Min. für Energie+Klima ist zu wenig 2
    Mehr Zeit bei einigen Themen /Details 2
    Zu späte Zeit; andere Zeit für die Vorlesung 2
    Mehr visuelle Mittel 2
    Vorträge zum Teil nur Aufzählung von Fakten 2
    Mehr internationale Vortragende 1
    Noch mehr aktuelle Themen 1
    Kürzer und konkreter 1
    Begrenzung der Folienzahl 1
    Zeitvorgaben für Referenten optimieren 1
    Mikrofon für Teilnehmer im Saal 1
    Angesichts des Altersdurchschnitts scheint die Ringvorlesung bei den „jüngeren Semestern“ nicht so recht angekommen zu sein 1
    Wiederholungen durch bessere Informationen der Sprecher verhindern 1
    Schriftliche Auflistung der Fakten, damit sie dauerhaft verfügbar sind 1
    Noch mehr nüchterne Darstellungen 1
    Mehr Rücksicht der jungen Zuhörer (verspätetes Erscheinen, verfrühtes Gehen) 1
    Vertiefung: Klima-Wetter 1
    Die ersten beiden Vorlesungen in größeren Räumen 1
    Pünktlich anfangen 1
    Unterlagen zu den Referaten im Internet 1
    Alle Vorträge mit modernen Medien 1
    Solche Zettel sollten besser sein 1
    Evaluationsbogen auf Umweltpapier 1
    Frau Neumann bitten, sich aufs komplette Thema zu beziehen und sachbezogen zu bleiben 1
    Besseres English der Sprecher 1
    Keine Vorlesung: zu lang und ermüdend (Ausnahme: Graßl) sondern 20min. Diskussionsvorlage + Expertenpanel 1
    Jemand aus Psychologie einladen z.B. Prof. Pawlik 1
    Andere Referenten: Maria Mies, /G. Hütner/Globalisierungsgegner, mehr Kontroversen, handlungsorientiert, bewußtseinschaffend (Themen: Geisteswissenschaftler, Neurowiss. Pädagogik, Soziologie, Völkerrecht, Jura, Ethik, Politologie) 1
    Teilweise weniger Akademisches, mehr Anschaulichkeit 1
    Einige (wenige) Dozenten hatten sich nicht gut vorbereitet bzw. waren durch Verwendung von Schriftdeutsch nur schwer zu verstehen 1
    Einige Vorträge zu wenig globaler Bezug, weil zu sehr lokale Probleme erörtert 1
    Sprecher zu unbeteiligt. Da hat mir der Einsatz für das Thema gefehlt 1
    Einige Referenten sollten möglichst selbst interdisziplinärer Zugang zu ihrem Thema haben 1
    Direktes Ansprechen des Kapitalismus (System thematisieren) und die Frage stellen, ist damit Nachhaltigkeit überhaupt irgendwann zu erreichen 1
    Pannen, wie die Vorlesungen der Dozentin aus Amerika/Türkei vermeiden 1
    Bessere Seminarvorstellung im Internet. Wirkten auf mich gewollt informativ und langweilig 1
    Vorträge öfter mit Kommentaren koppeln, dafür etwas kürzer, Perspektivenvielfalt erhöhen, auch durch Sprecherinnen aus anderen Ländern 1
    Themen nicht zu groß gefaßt, z.B. Klima+Energie 1
    Weniger unsinnige Diskussionen 1
    Mehr persönliches Engagement, vor allem in den Seminaren 1
    Zusätzliche Themen: Möglichkeiten und Erfordernisse politischer Einflußnahme auf die übernationalen Organisationen - Menschenrechtsfragen in den verschiedenen Kulturregionen 1
    Regelmäßige Weiterführung der Vorlesungen 1
    Mehr Zeit für Fragen+Diskussionen 1
    Mehr Hintergründe bei einigen Vorträgen 1
    Vielfalt der Erfahrungen und des Wissens im Hörsaal bündeln 1
    Mehr Seminartermine für Berufstätige 1
    Arbeitsgruppen -Möglichkeiten auch außerhalb der Universität. Bessere Bekanntmachung außerhalb der Uni 1
    Keine Antwort 33

  9. Wie beurteilen Sie die Vorlesungsreihe insgesamt auf einer Punkteskala von 15-0
    (sehr gut = 15, schlecht = 0)


    Note 8: 4
    Note 9: 4
    Note 10: 31
    Note 11: 18
    Note 12: 42
    Note 13: 20
    Note 14: 7
    Note 15: 11
    Medianwert: 12,2 (d.h. im oberen Fuenftel)

  10. Interpretation der Resultate, Empfehlungen, Fazit
    Die Veranstaltung ist nach Meinung des Publikums sehr erfolgreich, und die Noten sind sehr hoch. Es ist keine destruktive Kritik vorhanden. Viele Teilnehmer haben viel gelernt. Viele Vortragende waren gut bis exzellent. Andere haben offenbar nicht alle Erwartungen erfüllt. Die Motivation für den Besuch ist hoch und extrem vielfältig. Die Anbindung zum Studium ist gering. Die Begleitseminare werden sehr selten erwähnt. (Frage dazu nicht vorhanden) Einige Punkte, vor allem Technik, sind schnell zu verbessern. Lösungsvorschläge sollten zum Gegenstand der Vorträge werden. Vorschläge, die nur von einer Person vorgebracht werden, sind möglicherweise dennoch richtig und können ernst genommen werden. Sie wären teilweise leicht umzusetzen. Deshalb wurden sie mit vollem Wortlaut in die Evaluation aufgenommen. Die Vorschläge wären in Teilen aufzugreifen und die Vorlesungsreihe in leicht geänderter Form erneut durchzuführen.