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1. "Optimistischer Realismus"Ein kurzer Blick zurück: "Keiner kauft, keiner liest, keiner investiert", stellten Steven Zeitchik, Calvin Reid und Ed Nawotka in einem Vortrag für die Big Questions-Konferenz anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2001 fest. [ 1 ] Und Michael Holdsworth, der geschäftsführende Direktor von Campus University Press konstatierte bei der gleichen Veranstaltung: "Die Entwicklung des elektronischen Publizierens geht viel langsamer als wir erwartet haben. Es zeichnen sich keine klaren Geschäftsmodelle ab; zur Zeit spielen alle mit jedem Modell, das einigermaßen glaubwürdig aussieht." [ 2 ]Ein Jahr später hingegen diagnostizierte der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Dieter Schormann, wiederum bei der Frankfurter Buchmesse einen "optimistischen Realismus", was das elektronische Publizieren angeht. [ 3 ] Dieser Optimismus dürfte vor allem aus der Tatsache herrühren, dass die bezahlten Inhalte im Netz zunehmen und offensichtlich auch von den Nutzern allmählich besser angenommen werden. Der Spiegel erlöste im Mai 2003 auf seiner Website www.spiegel.de pro Monat etwa 10.000 Euro mit Bezahlinhalten. [ 4 ] Mit Interesse beobachtet die Buchbranche, dass z. B. das Internetangebot des Wall Street Journal im vergangenen Jahr 26 Millionen Dollar umsetzte. "Das sind nicht mehr nur Peanuts" [ 5 ], sagte Jens Lösche, Sprecher des Arbeitskreises Elektronisches Publizieren des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, im Oktober 2002. Dieser vorsichtige Optimismus stützt sich auch auf eine Umfrage, die der Arbeitskreis Elektronisches Publizieren (AKEP) des Börsenvereins im Oktober 2002 veröffentlichte. Danach machten Elektronische Publikationen (EP) im Herbst 2002 maximal drei Prozent des Umsatzes aus (mit elektronischen Publikationen sind im Internet zum Herunterladen angebotene Texte, E-Books und CD-ROMs gemeint). 33 Prozent der Verlage gaben an, sie machten Verluste mit EP. Immerhin 44 Prozent sprachen von einer ausgeglichenen Kosten-Erlös-Situation. Und 22 Prozent erzielten Gewinne mit EP. Zwei Drittel der Befragten schätzten, dass sie in zehn Jahren die Hälfte ihres Umsatzes mit EP erzielen werden. Und fast 60 Prozent der Mitglieder des AKEP schätzten, dass sie mit EP in fünf Jahren Gewinne machen werden. [ 6 ] |
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2. Aktivitäten der VerlageSchaut man sich an, was die Verlage elektronisch publizieren, so stellt man rasch fest, dass es zwar kaum noch einen Verlag ohne eigenen Webauftritt gibt, doch nur wenige den Schritt wagen, Texte auch elektronisch zu veröffentlichen. Lexikon-, Sach- und Fachbuchverlage gehörten zu den ersten, die mit elektronischen Formen des Publizierens experimentierten: Die Encyclopedia Britannica, deren Absatz zwischen 1990 und 1997 um neunzig Prozent zurückgegangen war, ging als eines der ersten Nachschlagewerke ins Netz. Nach einer kurzen Zeit des Gratis-Zugangs haben Abonnenten jetzt für 9,95 Dollar im Monat Zugriff auf das Lexikon und weitere Angebote.Deutsche Internetuser können auf der Website Xipolis.net alle Bände des Duden, den Brockhaus, das Lexikon der Neuen Musik, Kindlers Literaturlexikon oder Artikel aus der Wochenzeitung Die Zeit, aus der Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft sowie Auszüge aus im Verlag Markt + Technik erschienenen Büchern einsehen - bezahlt wird pro abgerufenem Artikel oder mit dem Xipolis-Punktekonto. Regelmäßige Nutzer können für 9,95 Euro pro Monat bis zu hundert Artikel kostenfrei abrufen. Xipolis.net gehörte bis Herbst 2002 dem Holtzbrinck Konzern und wurde dann von der Brockhaus Duden Neue Medien GmbH übernommen. Partner sind verschiedene Verlage, unter anderem auch Kindlers Literaturlexikon, Meyers Lexikonverlag, Spektrum der Wissenschaft, und der Klett Verlag. Xipolis hat die Rolle eines "Aggregators", der Content unterschiedlicher Verlage aufbereitet, strukturiert und für die Vermarktung zur Verfügung stellt. Die Zukunft für Aggregatoren, die Inhalte bündeln, um sie dem Endkunden zur Verfügung zu stellen, sehen Experten vor allem auf dem Gebiet der wissenschaftlichen und der Fachliteratur: Studenten und Wissenschaftler suchen oft nicht nach ganzen Büchern, sondern nach einzelnen Aufsätzen zu einem Thema. Netlibrary.com, swotbooks.com und sogar der Online-Buchhändler amazon.com versuchen, sich dieses Geschäftsfeld zu erschließen. Andere Verlage setzen auf eine Kombination aus Büchern, CD-ROMs und Webseiten, auf denen zusätzliche Inhalte und Links ins Web angeboten werden. Ziel ist es, um den Internetauftritt herum eine Gemeinschaft ("Community") aufzubauen, die gespannt auf das nächste Buch des Autors wartet. Mit den so genannten "Browse and Mouse Büchern" hoffen Verleger, das Buch als interaktives Unterhaltungsmedium vor allem für junge Leser wieder interessant zu machen, die Bücher "uncool" finden. [ 7 ] Das Zauberwort heißt "Customer-Relationship": Mittels Webseiten zu den Büchern können die Verlage eine direkte Beziehung zu ihren Kunden aufbauen und so den Markt für elektronische Bücher oder Bücher zum Herunterladen schaffen. Der Verkauf von Inhalten ("Content Syndication") ist vor allem für Fach- und Sachbuchverlage interessant. Nach Schätzung von Michael Meier, dem Leiter der Kommunikationsabteilung des Falken-Verlags, gibt es weltweit mehr als 2,5 Millionen Business-Websites, die auf der Suche nach hochwertigen Inhalten sind. [ 8 ] Meier ist überzeugt, dass die Sachbuchverlage hier gegenüber Nachrichtenagenturen oder Tageszeitungen sogar einen entscheidenden Vorteil bieten können: Ihr Content ist langlebiger ("evergreen Content") als der im aktuellen Tagesgeschäft erzeugte, Fachbuch- und Ratgeberverlage besitzen einen nahezu unerschöpflichen Fundus an sorgfältig lektorierten, wertvollen Inhalten, so Meier. Vom Verkauf einzelner Buchbeiträge an Endkunden versprach Meier sich Ende 2000 wenig Erfolg, schließlich seien Internetnutzer bekanntermaßen nicht bereit, Geld für Content zu zahlen. Der Autor setzte auf die kommerziellen Websitebetreiber: Sie zahlten für exklusive und spezialisierte Inhalte mit Nutzwert. Für die Verlage hat Syndication einen weiteren großen Vorteil: Durch die Platzierung ihrer Marke auf den Websites von Geschäftspartnern könnten sie ihren Namen noch bekannter machen. In seinem Aufsatz geht Meier mit den Verlagen hart ins Gericht: "Nur ihrer eklatanten Rückständigkeit ist es zu verdanken, dass die Verlage die ihnen traditionell zukommende Mittlerfunktion verloren und ihre Medienkompetenz, ihre Autorenkontakte und Expertise im Rechtehandel nicht nutzen." [ 9 ] |
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3. Digitale SpaltungInzwischen scheinen die Verlage aufzuwachen: Das größte Online-Engagement zeigen die wissenschaftlichen und Fachverlage. Sie bauen im Netz Datenbanken auf, über die sich einzelne Aufsätze bequem finden und - gegen Bezahlung pro Aufsatz oder per Abonnement - herunterladen lassen. Vor allem die wissenschaftlichen Verlage können Zeitschriftenabonnements nur noch verkaufen, wenn sie die Aufsätze auch digital im Internet zur Verfügung stellen. Denn die Leihbüchereien und Universitätsbibliotheken nutzen die neuen Technologien und haben daher ein großes Interesse an gut strukturierter und aufbereiteter Information. [ 10 ]Auch Schulbuchverlage sind sehr aktiv: Sie ergänzen und aktualisieren das Unterrichtsmaterial im Netz, bieten Hausaufgabenhilfen an und machen spezielle Angebote für Lehrer und Schüler. Über technologische Neuerungen wie etwa das E-Book wurde zwar in der Publikumspresse viel geschrieben, genutzt wird es jedoch bis heute kaum. Etwa 1000 Lesegeräte für E-Books waren im Frühjahr 2001 in der Bundesrepublik im Umlauf, ihre stolzen Besitzer konnten aber nur auf etwa 1000 deutsche Texte zugreifen, die als Rocket-Edition vorlagen. Erst wenn etwa zehnmal so viele Texte abrufbar und zehnmal so viele Geräte in Gebrauch sind, könnte der E-Book-Markt in Deutschland in Gang kommen, schätzen Experten. [ 11 ] Unter den Verlegern gilt das E-Book daher als "gescheitertes Geschäftsmodell". Der Verlag Hoffmann und Campe nahm nach Angaben von Geschäftsführer Rainer Moritz im Jahr 2002 gerade einmal ein paar hundert Euro durch E-Book-Lizenzen ein. [ 12 ] Für die belletristischen Verlage sind die Möglichkeiten des Elektronischen Publizierens wenig interessant. Einen Roman kapitelweise zum Herunterladen anzubieten, scheint kein besonders erfolgreiches Geschäftsmodell zu sein. Die Verleger setzen daher eher auf Hörbücher und unter Umständen ergänzende Websites. |
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4. Verlage auf der Suche
Vermutlich sind es auch die bitteren Erfahrungen des Musikgeschäftes, die Verleger noch immer vor dem elektronischen Publizieren zurückschrecken lassen. Der Erfolg der Musiktauschbörse Napster und des Formates MP3 hatte nach Meinung der Musikindustrie klare Auswirkungen auf den Verkauf von Singles in der ganzen Welt: International ging der Verkauf um 14,3 Prozent zurück, in den USA, die am stärksten vom "Napster-Schock" getroffen wurden, gingen im Jahr 2000 nur noch halb so viele Singles über den Ladentisch wie im Jahr zuvor. [ 13 ] Kritiker vertreten allerdings die Meinung, dass die Musikindustrie sich die Schuld an der Misere selbst zuzuschreiben hat, da sie keine eigenen Geschäftsmodelle gefunden hat, um das Internet als neuen Vertriebsweg zu nutzen. |
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5. Beispiel: Ullstein Heyne ListMichael Then, der Sprecher der bis Frühjahr 2003 noch zu Axel Springer gehörenden Verlagsgruppe Ullstein Heyne List, zeigte sich im Herbst 2002 davon überzeugt, dass die Zukunft dem Elektronischen Publizieren gehört: "Man muss die Leute nur daran gewöhnen, dass Lesen in Zukunft ein digitaler Prozess ist." [ 19 ] Auch das Taschenbuch habe im 20. Jahrhundert fast 30 Jahre gebraucht, bis es populär wurde, meint er.Nach Thens Angaben machte die Verlagsgruppe mit Texten, die zum Herunterladen angeboten werden, im Jahr 2002 2000 bis 3000 Euro Umsatz - bei einem Gesamtumsatz von etwa 180 Millionen Euro eine zu vernachlässigende Summe. Then weist jedoch darauf hin, dass durch diese noch recht zögerlich genutzte Vertriebsform "keine zusätzlichen Kosten" entstünden. Die Texte stünden ohnehin digital zur Verfügung. Angeboten werden die Texte über den Internetdienstleister ciando.com. Thens Einschätzung nach wird das Angebot in erster Linie von studentischem und professionellem Publikum genutzt. Nachgefragt würden vor allem Wirtschafts- und Ratgeberbücher. Zusätzlich verkauft die Verlagsgruppe Ullstein Heyne List seit Frühjahr 2002 Inhalte an Internetportale wie bild.de (das ebenfalls zu Axel Springer gehört). Wie viel die Verlagsgruppe durch diese Art von Content Syndication verdient, konnte Then nicht sagen. Gute Erfahrungen hat die Verlagsgruppe mit so genannten Voice-Cards gemacht: Vor allem während der Fußball-Weltmeisterschaft 2002 sind nach Angaben von Then mehr als 80.000 Zitate von Fußballreportern als Audioschnipsel heruntergeladen worden. Wichtig ist in den Augen von Then das Internet als Marketinginstrument: "Wir stellen im Internet Leseproben zur Verfügung, und diejenigen, denen das, was sie da gelesen haben, gefällt, bestellen sich das Buch auch." [ 20 ] |
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6. AutorenAutoren können im Internet die Auslese durch einen Verlag umgehen. Sie werden ihr eigener Verleger, indem sie ihre Bücher im Netz zum Herunterladen anbieten, sie per E-Mail vertreiben oder sie als Print-on-Demand-Ausgabe kostengünstig drucken lassen (mehr zu Print on Demand und Books on Demand s. u.).Mit dem Internet stehen ihnen auch Instrumente zur Verfügung, auf ihre Werke hinzuweisen und diese bekannt zu machen. Für großes Aufsehen sorgte im Jahr 2000 die Ankündigung des Bestsellerautors Stephen King, sein Buch The Plant auf seiner Website kapitelweise zum Preis von einem Dollar zum Herunterladen im Internet bereit zu halten. "Wir werden der absolute Alptraum der Verleger" verkündete King damals, da er seinen Verlag Simon & Schuster nicht an diesem Projekt beteiligte. An Kings erstem Experiment mit E-Publishing, Riding the Bullet, hatte der Verlag noch mitverdient. Einzige Bedingung des Autors: Nur wenn drei Viertel der Nutzer zahlten, würde er das Experiment fortsetzen. Doch die Zahlungsmoral ließ zu wünschen übrig, nach der dritten Folge stellte King das Experiment ein. [ 21 ] Immerhin hat auch hier das Internet wieder einmal als Marketinginstrument funktioniert: Die Presse hatte weltweit über Kings Vorhaben berichtet. Auch weniger bekannte Kollegen von King haben mit dem Internet als Marketing-Instrument gute Erfahrungen gemacht. So berichtet der US amerikanische Thriller-Autor Douglas Clegg, der seit 1989 bei bekannten US-Verlagen veröffentlichte, seine Buchverkäufe hätten nach zehn Jahren knapp über zehntausend gelegen - was in den USA für einen eingeführten Autor seiner Sparte wenig ist. 1999 entschied er, seinen Roman Naomi als Fortsetzungsroman zu veröffentlichen und die einzelnen Kapitel umsonst als E-Mail zu verschicken. Als Folge schoss der Verkauf seiner früheren Bücher in die Höhe, die Romane waren wieder in den Buchläden präsent. Jetzt hat Douglas Clegg zwei neue Verlage gefunden und kassiert höhere Vorschüsse als früher. [ 22 ] Auf kollektive Projekte im Internet gehen andere Autoren in diesem Band näher ein. Auch zu den neuen Formen von Literatur im Netz und den veränderten Produktionsbedingungen muss ich hier nicht viel sagen. Erwähnen will ich nur, beispielhaft für die virtuellen Salons, die im Internet entstanden sind, das Forum der 13, das sich als "Plattform für gegenwärtige Literatur" versteht (www.forum-der-13.de): Hier tauschen sich Autoren im Netz über neue Projekte aus und stellen eigene Texte oder Entwürfe ins Netz. Andere reagieren darauf, schreiben Texte zum gleichen Thema - so entsteht eine sehr interessante Form literarischer Öffentlichkeit und Debattenkultur. |
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7. Zwischenhandel und neue IntermediäreIn vielen Studien zu E-Business und Internet wurde prognostiziert, die neuen Technologien würden die Zwischenhändler überflüssig machen. Im Verlagsgeschäft scheint das Gegenteil der Fall zu sein: Ulrich Riehm, Carsten Orwat und Bernd Wingert fanden in ihrer Studie Online-Buchhandel in Deutschland heraus, dass die Rolle von Großhändlern wie Libri und Koch, Neff und Oetinger durch das Internet eher gestärkt wird. Die Zwischenhändler verfügen über umfangreiche EDV-Erfahrungen, die sie sich im Internet zunutze machen können. Beide Barsortimente sind Kooperationen mit den Buchhandlungen eingegangen: Sie stellen die Kataloge bereit, in denen die Kunden recherchieren und sich über Bücher informieren können. Während des Bestellvorgangs müssen die Kunden eine Partnerbuchhandlung auswählen, über die die Lieferung erfolgen soll. [ 23 ]Libri.de übernimmt für stationäre Buchhandlungen auch Aufgaben wie Bonitätsprüfung, Mahnwesen oder Kundenservice und trägt sogar das Ausfallrisiko. Allerdings müssen die kooperierenden Buchhändler alle Bestellungen über Libri tätigen. Die Zwischenhändler können als Aggregatoren, als Hersteller oder sogar als Verleger neue Funktionen übernehmen, wie es beispielsweise Libri mit BoD vormacht. Sie haben bereits die Lagerfunktion für viele stationäre und Online-Buchhändler übernommen. Und auch die Auslieferung an Endkunden ist für sie kein Problem. Dass sie sich hier nicht stärker engagieren, geschieht möglicherweise aus Rücksicht auf ihre Hauptabnehmer, die Bucheinzelhändler. Insgesamt scheinen die Groß- und Zwischenhändler für das digitale Zeitalter sehr gut gerüstet - solange es ihnen gelingt, einen Mehrwert zum Buchvertrieb anzubieten, müssen sie sich um ihre Zukunft wohl keine Sorgen machen. [ 24 ] Entgegen den ursprünglichen Prognosen scheinen sich im digitalen Zeitalter sogar neue Zwischenhändler und Vermittler etablieren zu können. Die Funktion von Aggregatoren wird auch von Firmen übernommen, die aus der EDV oder New Economy stammen: Content Broker wie Tanto (das zu Xipolis gehört) oder die Cocomore AG (an der Bertelsmann beteiligt ist) vermitteln Inhalte zwischen den Produzenten und ihren Kunden. Häufig übernehmen sie auch die Aufgabe, die Inhalte so aufzubereiten, dass sie im Web veröffentlicht werden können. Sie klären die Rechte und führen geeignete Kooperationspartner zusammen. [ 25 ] Im Umfeld von Print on Demand siedeln sich neuartige Literaturagenturen an, die für Autoren die Funktion des Verlegers übernehmen. Der Münchner Publizist Wolfram Göbel gründete im Herbst 1999 mit Criminale den ersten Verlag, der ausschließlich Books on Demand und E-Books veröffentlicht. Mit Criminale lässt Göbel die alten Krimis eingeführter Autoren wieder aufleben, die lange vergriffen waren. Denn Bücher, insbesondere Krimis, sind zur leicht verderblichen Ware geworden. Inzwischen sind mit der Lyrikedition 2000, der Schatzkiste und allitera weitere Verlage hinzu gekommen. Die Herstellungskosten für ein Buch beliefen sich im herkömmlichen Verfahren auf etwa zehntausend Euro, schätzt Göbel. Daher scheuten die meisten Verlage das Risiko, kleine Auflagen zu drucken. Darunter haben vor allem Lyriker zu leiden, denen es selten gelingt, mit ihren Gedichten ein Massenpublikum zu erreichen. Göbel, der auch junge, unbekannte Autoren in sein Programm aufnimmt, bietet ihnen bei seiner Agentur Buch & medi@ ein Lektorat und Hilfe bei der Herstellung sowie beim Marketing für die Bücher. [ 26 ] |
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8. Books on DemandEines der wenigen erfolgreichen Geschäftsmodelle ist offensichtlich Books on Demand - obwohl auch dieses Unternehmen keine genauen Angaben zur Umsatz- und Gewinnentwicklung veröffentlicht. Geschäftsführer Pascal Zimmer ist sich jedoch sicher, "dass wir mit unserer Technologie in Deutschland Marktführer sind". [ 27 ] Books on Demand wurde vom Zwischenhändler Libri in Zusammenarbeit mit dem Druckmaschinenhersteller Xerox ursprünglich für Verlage entwickelt und angeboten. In Deutschland ist die Erfolgsgeschichte von Books on Demand nach Informationen von Jörg Zaag, dem Leiter Digital Services bei Libri, allerdings vor allem den engagierten Autoren zu verdanken. [ 28 ] 70 Prozent der BoD-Bücher erscheinen in Selbstverlagen der Autoren. Nur 30 Prozent entstehen im Auftrag etablierter Verlage. Das erste Buch auf Bestellung erschien im Sommer 1998. Ende 2002 waren bereits 8000 Titel auf Bestellung lieferbar, jeden Monat kommen 250 weitere hinzu. [ 29 ]Books on Demand ist ein Verfahren, das sich in erster Linie für kleine Auflagen für ein spezialisiertes Publikum lohnt. Wer ein Buch bei BoD veröffentlichen möchte, schickt eine druckfertige Datei nach Hamburg, wo daraus ein digitaler Druckmaster erstellt wird. Das kostet - je nach Seitenzahl und Aufwand für den Buchumschlag - ein paar hundert Euro. In der Regel gründen die Autoren selbst einen Verlag, in dem sie das Buch herausbringen. BoD besorgt für die Autoren eine ISBN Nummer und nimmt ihre Werke in den Katalog von Libri auf. Drei Wochen später kann der Titel über das Internet oder eine ganz normale Buchhandlung bestellt werden. Will ein Käufer das Buch erwerben, wird es in wenigen Minuten auf einer Dokutech-Anlage, die einem riesigen Kopiergerät ähnelt, gedruckt, anschließend gebunden und mit einem auf einer digitalen Vierfarben-Druckmaschine produzierten, laminierten Schutzumschlag versehen. Innerhalb von 48 Stunden wird es normalerweise ausgeliefert. Über die reine Herstellung hinaus bietet BoD den Autoren auf Wunsch auch ein Lektorat oder besonders gestaltete Cover an. In Workshops, die BoD organisiert, können die Autoren außerdem lernen, wie sie ihre Buchmanuskripte für den Druck bei BoD optimieren und wie sie erfolgreich Marketing für ihre Bücher machen. [ 30 ] Bekannt geworden ist BoD vor allem durch den (nicht ganz überraschenden) Erfolg des Buchs Hagakure - der Weg des Samurai. Guido Keller hatte die "Samurai Bibel", die in dem Film Ghost Dog von Jim Jarmusch eine Rolle spielt, auf eigenes Risiko übersetzt und bei BoD im Selbstverlag rechtzeitig zum Filmstart im Januar 2000 in Deutschland herausgebracht. Das Buch verkaufte sich als BoD mehr als 10.000mal. Inzwischen hat der Piper-Verlag die Rechte an dem Buch von Guido Keller erworben und es als Taschenbuch in neuer Übersetzung aufgelegt. Ein BoD-Autor kann also jederzeit zu einem "richtigen" Verlag abwandern, wenn sich zeigt, dass sein Buch ein kommerzieller Erfolg ist. Alle Rechte bleiben bei den Autoren, BoD behält sich einzig das Verwertungsrecht als E-Book vor. BoD hat allerdings auch Nachteile: Bei großen Auflagen von mehreren tausend ist das Verfahren teurer als der herkömmliche Offset-Druck. Auch die haptische Qualität der Bücher wird Bibliophile in der Regel nicht befriedigen. Printing on Demand lohnt sich vor allem für Kleinauflagen von mehreren hundert Büchern. Einige Verlage sehen in Print on Demand eine Lösung, die immer wieder auflebende Nachfrage nach älteren Titeln zu befriedigen. Titel aus der Backlist müssen sie dank dieses Verfahrens nicht mehr vorrätig halten und sparen die Kosten für teure Lagerhaltung. Der Beltz-Verlag zum Beispiel hat seine Psychologie-Klassiker bei BoD auf den Server und hält sie so für gelegentliche Nachbestellungen lieferbar. Auch andere Dienstleister, etwa Libri-Konkurrent Koch, Neff und Oetinger oder der Online-Buchhändler Lehmanns Online-Bookshop, bieten, teilweise in Kooperation mit Druckereien, Print-on-Demand-Verfahren an. Sie unterscheiden sich nicht nur im technischen Verfahren, sondern auch in den verlegerischen Funktionen oder im Umgang mit Verwertungsrechten von dem vorgestellten Modell. BoD gilt jedoch als das bislang erfolgreichste und zudem als einzigartiges Versuchsfeld für die Branche. [ 31 ] |
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9. BuchhandelDer Online-Buchhandel hat sich in Deutschland langsamer entwickelt als ursprünglich erwartet. Dabei sind Bücher die Produkte, die sich vor Tickets, Reisen und CDs im Internet am besten verkaufen. Über das Buch kann sich der Käufer in der Regel auch im Internet ausreichend informieren. Es kann beim Versand nicht zerbrechen und auch das Anprobieren entfällt. Kein Wunder also, dass der Internetbuchhändler amazon.com lange Zeit als Star des E-Commerce galt. Dabei war Jeff Bezos, der Gründer von amazon.com, keineswegs der erste, der Bücher per Computer handelte. Eigentlicher Pionier der Branche war der Franzose Francois de Poucheville, der 1988 begann, über das in Frankreich sehr erfolgreiche Minitelsystem Bücher zu verkaufen. In Deutschland versuchte der Bücherdienst ABC als erster, Bücher per BTX zu handeln. Das von EDV-Experten 1991 gegründete Unternehmen schrieb im Gegensatz zu Amazon nie rote Zahlen und war Marktführer in Deutschland, als es 1999 von Amazon übernommen wurde.Inzwischen, seit auch BOL ausgestiegen ist, gibt es in Deutschland nur noch vier reine Online-Buchhandlungen, doch keine von ihnen scheint schwarze Zahlen zu schreiben. Angeblich hatte BOL zweistellige Millionenverluste gemacht, bevor Bertelsmann entschied, aus dem Internetbuchhandel auszusteigen. Die Marke, die Webadressen und die Kundenadressen wurden Ende 2002 für 800.000 Euro an den Internetbuchhändler buch.de verkauft. [ 32 ] Buch.de wurde damit zum zweitgrößten Internetbuchhändler Deutschlands. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen seinen Umsatz im Jahr 2002 um 53,2 Prozent auf 18,4 Millionen Euro gesteigert und erreichte im vierten Quartal 2002 die Gewinnzone. [ 33 ] 1999 machte der Online-Buchhandel nach Schätzungen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels noch etwa ein Prozent des Gesamtumsatzes aus, im Jahr 2002 waren es drei Prozent. Im Jahr 2005, schätzen Experten, dürften etwa fünf Prozent aller Bücher über das Internet verkauft werden. Die Unternehmensberatung Ernst & Young prognostiziert gar einen Umfang von 25 Prozent für das Online-Geschäft. [ 34 ] Selbstverständlich bieten die meisten Online-Buchhandlungen neben gedruckten Büchern auch E-Books und andere elektronische Formate an. Amazon hat sogar eine Plattform aufgebaut, auf der Kunden antiquarische Bücher kaufen und verkaufen können. Aber auch der stationäre Buchhandel könnte für den Vertrieb elektronischer Bücher oder von Print-on-Demand-Exemplaren eine größere Rolle spielen als bisher. Stationen zum Herunterladen von E-Books könnten in Buchhandlungen ebenso aufgestellt werden wie kleine Drucker, auf denen ein bestelltes Print-on-Demand-Buch innerhalb weniger Minuten ausgedruckt wird. [ 35 ] Doch noch scheinen die neuen Technologien den meisten Händlern wohl zu unausgereift, um große Investitionen zu wagen. Über das Internet rücken auch die Verlage näher an die Leser heran. Was in der Branche als "Disintermediation" berüchtigt ist, nämlich dass Verlage ihre Bücher ohne den Umweg über den Handel selbst verkaufen, kann vor allem für die kleinen Verlage auch eine Chance sein, ihre Bücher, die aufgrund der Strukturen im Buchhandel kaum noch in den Auslagen der Händler landen, bekannt zu machen. Doch die Online-Plattform txt, zu der sich einst 50 Kleinverlage zusammengeschlossen hatten, um über sie ihre Bücher bekannt zu machen und zu vertreiben, wurde inzwischen geschlossen. txt war ein gutes Beispiel dafür, wie sich mit geringen Mitteln und geschickten Verlinkungsstrategien ein attraktiver Webauftritt gestalten lässt, der dank seiner ausführlichen Informationen Lesern einen starken Kaufanreiz bot. [ 36 ] |
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10. AusblickEin Buch ist ein Buch ist ein Buch ...Der italienische Schriftsteller Umberto Eco hat einmal bemerkt, das Buch gehöre - wie der Löffel - zu den wenigen Dingen, die sich einfach nicht verbessern ließen. Wer das E-Book-Lesegerät ausprobiert, kann sich davon überzeugen, wie schwierig es ist, etwas annähernd Funktionales wie das Buch zu simulieren. Das Buch als Medium, das sich in seiner fünfhundertjährigen Geschichte perfektioniert und bewährt hat, wird wohl immer bleiben. Interessant ist auch, dass ausgerechnet eines der erfolgreichen Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit Elektronischem Publizieren, Books on Demand, am Ende ausgerechnet wieder ein Buch hervorbringt. Daneben gibt es aber viele neue Formen der Veröffentlichung und des Vertriebs, die das Leben erleichtern und dadurch ihre Berechtigung haben. Doch die zögerliche Haltung der Verlagsbranche gegenüber dem elektronischen Publizieren hängt nicht allein mit der unausgereiften Technik zusammen. Da sind zum einen die ungeklärten Fragen zum Thema Urheberrechte und zum anderen die große Frage, vor der nahezu alle Unternehmen im Internet stehen: Wie lässt sich in und mit dem neuen Medium Geld verdienen? Anfang der 90er hatte eine Studie einer Unternehmensberatungsfirma prognostiziert, im Jahr 2000 läge das Marktpotenzial für elektronische Publikationen bei 18 Prozent. Davon ist die Branche, wie wir eingangs gesehen haben, noch weit entfernt (unter 5 Prozent!). Das mag zum einen an den schlechten Erfahrungen mit dem CD-ROM-Geschäft liegen, das sich deutlich schwieriger entwickelte als erwartet. [ 37 ] Nach einer Studie des Fraunhofer Instituts spüren 95 Prozent der Verleger einen starken Veränderungsdruck in der Branche. [ 38 ] Doch noch im Jahr 2001 existierte in bestenfalls einem Prozent der Verlage eine für die Mehrfachverwertung geeignete Datenhaltung. Die Inhalte von Büchern werden zwar schon seit Jahren für den Druck digitalisiert, doch in den wenigsten Verlagen wurden diese Daten strukturiert gesammelt und archiviert. [ 39 ] Umso erstaunlicher ist es, dass die Branche prestigeträchtige, innovative, multimediale Projekte noch immer sträflich vernachlässigt. Ein Buch-Projekt in Verbindung mit einer CD-ROM oder Website gilt fast schon als technologische Avantgarde, und wer weiter gehende elektronisch literarische Experimente wagt, darf sich als Pionier feiern lassen - wie das Projekt Null des dumont-Verlags gezeigt hat. Dabei hat der Verlag im Grunde nur eine im Internet geführte, eher lahme Diskussion von Schriftstellern auf Papier herausgebracht. Die Frage, ob ein neues Medium wie das Internet auch neue Formen des Erzählens hervorbringt, scheint die Verlage nur am Rande zu interessieren. Kaum ein Verlag bemüht sich um die im Internet entstehenden neuen Literaturformen. Der 'Pegasus'-Wettbewerb für Literatur im Internet wurde Ende der 90er von der Wochenzeitung Die Zeit in Kooperation mit IBM, einer Computerfirma, ins Leben gerufen - und nach drei Ausgaben wieder eingestellt. Vor zwei Jahren hat ein Taschenbuchverlag (!), nämlich dtv, die Staffel übernommen und schreibt nun in Kooperation mit dem Internetanbieter t-online einen Preis für Netzliteratur aus. Der zuständige Lektor, Michael Döschner-Apostolidis, bekennt freimütig: "Wirtschaftlich ist das für uns völlig uninteressant." Aber auch dtv setzt natürlich auf den Marketingeffekt: Der Preis bringt den Verlag ins Gespräch. [ 40 ] |
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[ 1 ] Zeitchik, Steven/Reid, Calvin/Nawotka, Ed, "Screen Time? - Vortrag für die Frankfurt Big Questions Conference, 8. 10. 2001". [ 2 ] Shingleton, Bob, "Here come 'browse and mouse' books", in: The Bookseller, 21. September 2001, S. 22-27, hier S. 23. [ 3 ] Statement von Dieter Schormann, Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, anlässlich der Eröffnungspressekonferenz der 54. Frankfurter Buchmesse am 08. 10. 2002. [ 4 ] Chefredakteur Spiegel online, "Ein lebendes Biest" [epd-Interview mit Matthias Müller von Blumencron], in: epd medien 66 (2003), S. 3-10, hier S. 8. [ 5 ] Roether, Diemut, "Digitale Spaltung - Tendenzen beim Elektronischen Publizieren", in: epd medien 81 (2002), S. 3-6, hier S. 3. [ 6 ] Branchenumfrage des Arbeitskreises Elektronisches Publizieren (AKEP) im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, vorgestellt am 09. 10. 2002 in Frankfurt am Main. [ 7 ] Shingleton, 2001, s. Anm. 2, S. 22-27. [ 8 ] Meier, Michael, "Content Commerce - Neue Vermarktungsmodelle (auch) für Verlage", in: IASL diskussionsforum online, http://www.dichtung-digital.com/IASL-Forum/Meier-28-11-00.htm (07. 04. 2005). [ 9 ] Ebd. [ 10 ] Roether, Diemut, "Fachverlage setzen auf elektronisches Publizieren", in: epd medien 80 (2002), S. 23. [ 11 ] Riehm, Ulrich/Orwat, Carsten/Wingert, Bernd, Online-Buchhandel in Deutschland - Die Buchhandelsbranche vor der Herausforderung des Internet - Arbeitsbericht des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse Karlsruhe, Karlsruhe, 2001, S. 131. [ 12 ] Roether, 2002, s. Anm. 5, S. 4. [ 13 ] Bulkley, Kate, "Missing a beat", in: The Bookseller, 07. September 2001, S. 24-26, hier S. 24. [ 14 ] Shingleton, 2001, s. Anm. 2, S. 23. [ 15 ] Riehm/Orwat/Wingert, 2001, s. Anm. 11, S. 134. [ 16 ] Ebd., S. 66. [ 17 ] Beckmann, Gerhard, "'Das Internet ist ein Förderer des Buches'". [Interview mit Bertelsmann-Buchvorstand Peter Olson], in: Die Welt, 18. Dezember 1999, S. 30. [ 18 ] Riehm/Orwat/Wingert, 2001, s. Anm. 11, S. 139. [ 19 ] Roether, 2002, s. Anm. 5, S. 4. [ 20 ] Ebd. [ 21 ] Simon, Michaela, "Little Shop of Horrors", in: telepolis, http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/on/8417/1.html (21. 07. 2000). rin/cal, "King bietet Story häppchenweise zum Download an", Reuters, 24. 07. 2000. [ 22 ] Kean, Danuta, "Short circuiting the trade", in: The Bookseller, 14. September 2001, S. 28-31. [ 23 ] Riehm/Orwat/Wingert, 2001, s. Anm. 11, S. 77 ff. [ 24 ] Ebd., S. 81, Shingleton, 2001, s. Anm. 2, S. 27. [ 25 ] Meier, 2000, s. Anm. 8. [ 26 ] Roether, Diemut, "Heute schon Content downgeloadet?", in: Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt 32/2000, S. 31. [ 27 ] Roether, 2002, s. Anm. 5, S. 5. [ 28 ] Riehm/Orwat/Wingert, 2001, s. Anm. 11, S. 119. [ 29 ] Roether, 2002, s. Anm. 5, S. 5. [ 30 ] Roether, 2000, s. Anm. 26, S. 31 und dies., 2002, s. Anm. 5, S. 5. [ 31 ] Vgl. Riehm/Orwat/Wingert, 2001, s. Anm. 11, S. 121 ff. [ 32 ] Roether, Diemut, "buch.de führt Geschäfte von BOL weiter", in: epd medien 93 (2002), S. 18. [ 33 ] "Erfolgreiche Hauptversammlung: buch.de-Aktonäre verteilen Bestnoten" (Pressemitteilung des Unternehmens vom 24. 06. 2003). [ 34 ] Riehm/Orwat/Wingert, 2001, s. Anm. 11, S. 71, 99. [ 35 ] Ebd., S. 169. [ 36 ] Ebd., S. 104; Böhler, Christine, Literatur im Netz, Wien, 2001, S. 123. [ 37 ] Riehm/Orwat/Wingert, 2001, s. Anm. 11, S. 31 f. [ 38 ] Böhler, 2001, s. Anm. 36, S. 119. [ 39 ] Riehm/Orwat/Wingert, 2001, s. Anm. 11, S. 33; Böhler, 2001, s. Anm. 36, S. 121. [ 40 ] Roether, 2002, s. Anm. 5, S. 5. |
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